none
Dualboot mit: XP SP3 - 32 Bit und Windows 7 - 64 Bit? RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    Meine Frage ist im Titel schon gestellt:
    Ist es möglich ein Dualboot-Sytem mit: XP SP3 - 32 Bit und Windows 7 - 64 Bit zu haben?

    Gleiche (SATA) Festlplatte mit zwei Partitionen: C: exisitierende XP, D: frei für W7.
    Es gibt noch andere Festplatten im System (E,F und G).
    Windows 7: Windows 7 Pro, 64 Bit, (als Systembuilder gekauft)

    Erstens: egal was ich gemacht habe, der/ein Booloader wurde von Windows 7 nicht installiert.

    Fazit:
    - starte ich den Rechner normal: startet XP
    - starte ich den Rechner mit dem Windows 7 CD und drücke dann nichts, startet Windows 7.

    Der Versuch Windows 7 vom laufenden XP heraus zu installieren schlägt auch fehl, da meldet sich nur die lapidare Fehlermeldung:
    "Dieser Installationsdatenträger ist nicht mit Ihrer Windows-Version kompatible. ... "

    Hat jemand eine Idee?
    Grüße
    C.
    Sonntag, 1. November 2009 18:33

Antworten

  • Caramon:

    >Sonst kann ich nur noch eines Vermuten, dass Win7 bei den Platten durcheinanderkommt: 2xIDE und 2xSATA.

    Du hast ja die reinste Plattenhölle bei dir eingebaut. ;-)
    Eventuell mal alle unnötigen abklemmen, gewünschte Partition der verbliebenen Platte aktiv setzen und installieren.
    hpm

    Hallo,

    Was für ein Wahnsinn. ...

    Letzten Endes hat es geklappt.

    Ich habe nun alle Platten außer der gewollten Instal-Platte abgestöpselt.
    Danach erstmal meinen XP wieder zum Laufen gebracht. Das mit dem "aktiv setzen" der 2. Part. würde ich nicht weiter empfehlen. Das macht viel mehr Probleme als man da eh schon hat und zudem ist das letztlich gar nicht nötig. (Hoch lebe die gute alte Win98-diskette und FDISK!)

    Also nachdem alles wieder beim Alten, aber nur noch eine Platte im System angesteckt war, funktionierte die Installation von Windows 7, wie man sich das eben nur wünschen kann: der Bootmanager wurde richtig installiert, beim Start wurde dann die "frühere Windows-Version" als Menüeintrag angeboten etc. etc.

    Dann habe ich nach und nach noch die andren Platten angesteckt, alle wurden richtig erkannt, von beiden Systemen wurden die Laufwerkbuchstaben gleich vergeben und beide Systeme funktionieren porblemlos.

    Das war es also. Das letze was man bei einer Softwareinstallation erwartet und machen möchte: am Hardware herumzufummeln zu müssen.

    Dass Windows 7 bei vier Festplatten im System komplett bei der Installation versagt, finde ich gelinde gesagt weit über die Grenzen des Lächerlichen. Ein exrem großer Minuspunkt! (auch wenn man ansonst die Installation nur loben kann: schnell: unter 30 Min. inkl Updates, nur wenige Eingabemasken, ganz wenige Neustarts bis alles läuft usw.)

    Danke nochmal für eure beiden Bemühungen!

    Grüße
    C

    • Als Antwort markiert Caramon Dienstag, 3. November 2009 15:10
    Dienstag, 3. November 2009 15:10

Alle Antworten

  • Hallo Caramon,

    du benötigst zwei physische Festplatten (nicht Partitionen), da für 32-bit die Festplatte im MBR-Partitionsstil und für 64-bit im GPT-Partitionsstil formatiert sein muss. Dementsprechend ist es nicht möglich, 32-bit und 64-bit auf einer Festplatte zu installieren.

    Die Fehlermeldung ist auf die Inkompatibilität zwischen 32- und 64-bit zurückzuführen...

    Viele Grüße
    Jan
    Sonntag, 1. November 2009 19:07
  • du benötigst zwei physische Festplatten (nicht Partitionen), da für 32-bit die Festplatte im MBR-Partitionsstil und für 64-bit im GPT-Partitionsstil formatiert sein muss. Dementsprechend ist es nicht möglich, 32-bit und 64-bit auf einer Festplatte zu installieren.

    Die Fehlermeldung ist auf die Inkompatibilität zwischen 32- und 64-bit zurückzuführen...
    Hallo Jan,

    Danke für den Tipp.
    Leider hat er nicht geholfen.

    Ich habe eine Festplatte (auch SATA) freigemacht und die Partition darauf gelöscht. Bei der Installation habe ich durch Win7 die Partition erstellt und zugewiesen.
    Danach Win7 auf diese Platte installiert und in BIOS die Startreihenfolge der Platten geändert.

    Nach Start des Rechners kam nur die Meldung "Disk Boot Failure. Insert Systemdisk ..."

    Die Fragen die sich mir stellen:
    Warum erkennt Windows 7 wo er installiert ist, wenn ich den Rechner mit der Install-CD starte, dann aber nichts drücke und damit nicht von der CD starte?
    Das war auch vorher der Fall, mit der CD - ohne jedoch von der CD zu starten - erkennt Windows 7 wo er installiert ist und startet dementsprechend. Tools wie easyBDC oder dualbootpro brachten auch keine Hilfe.

    Warum organisert mir Windows 7 die Buchstabenzuordnung der Festplatten total willkürlich um?
    Dadurch kommt es dazu, dass eine der Platten gar nicht anzeigt (bzw. nur in der Datenträgerverwaltung) wird, weil er dessen Buchstaben anderwertig vergibt.

    Warum gibts auf die Platte mit Windows 7 nur hiberfil.sys und pagefile.sys als Dateien und sonst nur Verzeichnisse? Zumindest würde ich da irgendwas für's Booten noch erwarten.

    Grüße
    C
    Montag, 2. November 2009 02:33
  • Hallo Caramon,

    die Startfolge der Festplatten muss eigentlich nicht im BIOS geändert werden. Von welcher Festplatte bebootet wird, bestimmt der Bootmanager. Wenn du in der Eingabeaufforderung "bcdedit" eingibst, erhältst du eine kurze Übersicht mit den installierten Systemen bzw. Einträgen im Bootmanager. In der ersten Tabelle "Windows-Start-Manager" ist unter dem Eintrag "device" angegeben, von welcher Festplatte gebootet wird. Beispielsweise "partition=\Device\HarddiskVolume1". Die Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Partition, von der gebootet wird, wird "C" zugewiesen. Dann folgen die anderen Partitionen. Ich bin dafür kein Experte, hatte aber selbst schon mal den Fall, dass die Laufwerksbuchstaben von verschiedenen Festplatten durcheinander gewürfelt wurden. Später habe ich herausgefunden, dass den primären Partitionen Vorrang gegenüber den erweiterten Partitionen gewährt wurde. Also erst die primären Partitionen aller Festplatten, dann die erweiterten... Ob das eine Regel ist, weiß ich nicht. In jedem Fall verwende ich seitdem nur noch primäre Partitionen und habe diese Probleme nie wieder gehabt...

    Viele Grüße
    Jan
    Montag, 2. November 2009 09:27
  • Jan Tittel:

    > Hallo Caramon,du benötigst zwei physische Festplatten (nicht Partitionen), da für 32-bit die Festplatte im MBR-Partitionsstil und für 64-bit im
    > GPT-Partitionsstil formatiert sein muss. Dementsprechend ist es nicht möglich, 32-bit und 64-bit auf einer Festplatte zu installieren.
    > Die Fehlermeldung ist auf die Inkompatibilität zwischen 32- und 64-bit zurückzuführen...

    Das ist so nicht richtig. Natürlich kann man z.B. auf einer einzigen Platte ein Dualboot-System mit z.B. Vista 32 auf Partition 1
    und Win 7 64 auf Partition 2 der gleichen Platte einrichten. Beispiel: Auf Part 1 ist Vista 32 installiert. Part 2 auf aktiv setzen,
    Win 7 64 installieren, Win 7 64 und Bootkonfig landen dann auf Part 2. Danach noch mal die Bootkonfiguration mit der
    Setup-CD bearbeiten - Dualboot fertig.

    (Nachricht online geändert, da die NNTP-Bridge einen Teil davon unterschlagen hatte)

    hpm
    Montag, 2. November 2009 17:48
  • Hallo Hans-Peter,

    hm. Da würde mich ja interessieren, wie du das hinbekommen hast. Wenn ich nämlich einen Datenträger mit GPT formatiert habe und Windows 7 x86 installieren möchte, kommt eine Fehlermeldung, dass die Installation auf einem GPT-Datenträger nicht unterstützt wird. Ich muss dann erst alle Partitionen löschen und neu erstellen, wobei der Datenträger dann als MBR formatiert wird.
    Möchte ich hingegen auf einem MBR-Datenträger x64 installieren, kommt bei der Auswahl des Laufwerks die entgegengesetzte Fehlermeldung. Wörtliche Fehlermeldung (auf englisch, da ich gerade keine deutsche DVD gebrannt habe): "Windows cannot be installed to this disk. The selected disk has an MBR partition table. On EFI systems, Windows can only be installed to GPT disks."
    Ich habe es gerade nochmal ausprobiert. Welche Partition dabei aktiv ist spielt keine Rolle. Vielleicht verhält sich das auf einem alten System mit herkömmlichen BIOS anders, aber auf den aktuellen Systemen mit EFI sieht die Sache so aus, wie von mir beschrieben.

    Wie dem auch sei, es scheint, dass deine wie auch meine Antwort systemabhängig zutreffen und richtig sind.

    Viele Grüße
    Jan
    • Bearbeitet Jan Tittel Montag, 2. November 2009 20:47 Korrektur
    Montag, 2. November 2009 20:11
  • Jan Tittel:

    > Hallo Caramon,du benötigst zwei physische Festplatten (nicht Partitionen), da für 32-bit die Festplatte im MBR-Partitionsstil und für 64-bit im
    > GPT-Partitionsstil formatiert sein muss. Dementsprechend ist es nicht möglich, 32-bit und 64-bit auf einer Festplatte zu installieren.
    > Die Fehlermeldung ist auf die Inkompatibilität zwischen 32- und 64-bit zurückzuführen...

    Das ist so nicht richtig. Natürlich kann man z.B. auf einer einzigen Platte ein Dualboot-System mit z.B. Vista 32 auf Partition 1
    und Win 7 64 auf Partition 2 der gleichen Platte einrichten. Beispiel: Auf Part 1 ist Vista 32 installiert. Part 2 auf aktiv setzen,
    Win 7 64 installieren, Win 7 64 und Bootkonfig landen dann auf Part 2. Danach noch mal die Bootkonfiguration mit der
    Setup-CD bearbeiten - Dualboot fertig.

    (Nachricht online geändert, da die NNTP-Bridge einen Teil davon unterschlagen hatte)

    hpm

    Hallo,
    Danke auch dir für die Antwort.
    Ich habe das nach Recherchen auch so gekannt/gewusst, dass das (Vista 32 auf Partition 1 und Win 7 64 auf Partition 2 der gleichen Platte) eigentlich kein Problem sein sollte. Und da ich eben keinen EFI habe, sollte das möglich sein.
    Ich weiss nicht wo Windows 7 da durcheinander kommt. Eventuell habe ich das mit dem "aktiv setzen der Patition" übersehen. Sonst kann ich nur noch eines Vermuten, dass Win7 bei den Platten durcheinanderkommt: 2xIDE und 2xSATA. Er listet mir in der Datenträgerverwaltung dem BIOS entprechend die Platten auf, also:
    Pfad 0 (Channel 0, Target 0, Lun 0) / Datenträger 0 [die 1. IDE Platte]
    Pfad 1 (Channel 0, Target 1, Lun 0) / Datenträger 1 [die 2. IDE Platte]
    Bus Number 0, Target Id 0, LUN 0 / Datenträger 2  [die 1. SATA Platte, darauf ist auf Par1 Win XP 32Bit und da möchte ich auf Part2 Win7 64Bit haben]
    Bus Number 1, Target Id 1, LUN 0 / Datenträger 3 [die 2. SATA Platte]

    Es sind alle Platten in MBR-Partitionsstil und enthalten nur primäre Partition(en).

    bdcedit  sagt auch nicht viel aus (außer eben, dass dort kein andere OS als Win 7 gelistet wird).

    Windows Boot Manager
    --------------------
    identifier {bootmgr}
    device partition=\Device\HarddiskVolume1
    description Windows Boot Manager
    locale de-DE
    inherit {globalsettings}
    default {current}
    resumeobject {e68cc280-c74c-11de-8e8a-ad19fa6df52a}
    displayorder {current}
    toolsdisplayorder {memdiag}
    timeout 30

    Windows Boot Loader
    -------------------
    identifier {current}
    device partition=C:
    path \Windows\system32\winload.exe
    description Windows 7
    locale de-DE
    inherit {bootloadersettings}
    recoverysequence {e68cc282-c74c-11de-8e8a-ad19fa6df52a}
    recoveryenabled Yes
    osdevice partition=C:
    systemroot \Windows
    resumeobject {e68cc280-c74c-11de-8e8a-ad19fa6df52a}
    nx OptIn

    Ich werde es nochmal versuchen, danach weiss ich wirklich nicht weiter.

    Grüße
    C

    Montag, 2. November 2009 23:00
  • Jan Tittel:

    >Da würde mich ja interessieren, wie du das hinbekommen hast.

    Haja, isch nix EFI/GPT. ;-)
    Zuerst war Vista Ultimate 32 an der Reihe, dann kamen auf weiteren Partitionen Vista Ultimate 64 und Win 7 Enterprise 64 hinzu.
    In der Weise, wie vorher beschrieben. Jede Partition hat hier ihren eigenen Bootmgr und BCD-Store.

    hpm
    Dienstag, 3. November 2009 00:05
  • Caramon:

    >Sonst kann ich nur noch eines Vermuten, dass Win7 bei den Platten durcheinanderkommt: 2xIDE und 2xSATA.

    Du hast ja die reinste Plattenhölle bei dir eingebaut. ;-)
    Eventuell mal alle unnötigen abklemmen, gewünschte Partition der verbliebenen Platte aktiv setzen und installieren.
    Dann bleibt dem Installer nichts anderes übrig als System/Bootmgr und BCD-Store dort zu installieren.
    Danach die anderen Platten wieder aktivieren und mit der Setup-CD die anderen Systeme dem BCD hinzufügen.
    Das kann mehrere Durchgänge brauchen. Ich habe Multiboot hier allerdings abgeschaltet und mir statt dessen
    in die Schnellstartleiste eine Verknüpfung gelegt, mit der ich das gewünschte OS einfach per Klick booten kann.

    hpm

    Dienstag, 3. November 2009 00:05
  • Caramon:

    >Sonst kann ich nur noch eines Vermuten, dass Win7 bei den Platten durcheinanderkommt: 2xIDE und 2xSATA.

    Du hast ja die reinste Plattenhölle bei dir eingebaut. ;-)
    Eventuell mal alle unnötigen abklemmen, gewünschte Partition der verbliebenen Platte aktiv setzen und installieren.
    hpm

    Hallo,

    Was für ein Wahnsinn. ...

    Letzten Endes hat es geklappt.

    Ich habe nun alle Platten außer der gewollten Instal-Platte abgestöpselt.
    Danach erstmal meinen XP wieder zum Laufen gebracht. Das mit dem "aktiv setzen" der 2. Part. würde ich nicht weiter empfehlen. Das macht viel mehr Probleme als man da eh schon hat und zudem ist das letztlich gar nicht nötig. (Hoch lebe die gute alte Win98-diskette und FDISK!)

    Also nachdem alles wieder beim Alten, aber nur noch eine Platte im System angesteckt war, funktionierte die Installation von Windows 7, wie man sich das eben nur wünschen kann: der Bootmanager wurde richtig installiert, beim Start wurde dann die "frühere Windows-Version" als Menüeintrag angeboten etc. etc.

    Dann habe ich nach und nach noch die andren Platten angesteckt, alle wurden richtig erkannt, von beiden Systemen wurden die Laufwerkbuchstaben gleich vergeben und beide Systeme funktionieren porblemlos.

    Das war es also. Das letze was man bei einer Softwareinstallation erwartet und machen möchte: am Hardware herumzufummeln zu müssen.

    Dass Windows 7 bei vier Festplatten im System komplett bei der Installation versagt, finde ich gelinde gesagt weit über die Grenzen des Lächerlichen. Ein exrem großer Minuspunkt! (auch wenn man ansonst die Installation nur loben kann: schnell: unter 30 Min. inkl Updates, nur wenige Eingabemasken, ganz wenige Neustarts bis alles läuft usw.)

    Danke nochmal für eure beiden Bemühungen!

    Grüße
    C

    • Als Antwort markiert Caramon Dienstag, 3. November 2009 15:10
    Dienstag, 3. November 2009 15:10
  • Caramon:

    >Hallo, Was für ein Wahnsinn. ... Letzten Endes hat es geklappt.

    Prima.

    > Das mit dem "aktiv setzen" der 2. Part. würde ich nicht weiter empfehlen.
    > Das macht viel mehr Probleme als man da eh schon hat und zudem ist das letztlich gar nicht nötig

    Kommt halt darauf an, wo man Bootmgr und BCD haben möchte. Ich ziehe es z.B. vor, alle Partitionen
    autark starten zu können. Wenn die Bootkonfiguration für alle Partitionen allein auf einer ist, klappt das natürlich nicht.

    hpm
    Dienstag, 3. November 2009 15:49
  • Hallo Caramon,

    du benötigst zwei physische Festplatten (nicht Partitionen), da für 32-bit die Festplatte im MBR-Partitionsstil und für 64-bit im GPT-Partitionsstil formatiert sein muss. Dementsprechend ist es nicht möglich, 32-bit und 64-bit auf einer Festplatte zu installieren.

    Die Fehlermeldung ist auf die Inkompatibilität zwischen 32- und 64-bit zurückzuführen...

    Viele Grüße
    Jan

    Hallo Jan,
    jetzt bin ich aber verwirrt.  Ich habe gelesen, dass auch 64bit-systeme auf einer MBR-Platte installert werden. Erst wenn man sich für IA64 + EFI entscheidet kommt GPT in Einsatz und darüber entscheidet hier die Hardware.  Auch wenn  man denkt, 64-bit-w7 zu installieren, wird WOW64 eigentlich installiert.  Bitte, bringen Sie Licht in die Dunkelheit.
    Mittwoch, 4. November 2009 11:42
  • Hallo mimatete,

    ich habe dazu hier http://social.answers.microsoft.com/Forums/de-DE/w7installde/thread/9e14c3e5-e51d-47d8-bf6c-75f4992bd180 einen längeren Beitrag verfasst, da sich die Fragen und Probleme bei der Installation mit x64 häufen.

    EFI/GPT geht nicht nur mit ia64 sondern auch mit x64. Bei x64 funktioniert eine Installation im BIOS-Kompatibilitätsmodus ebenso weiterhin auf einem MBR-Datenträger. Allerdings verfügt die Installations-DVD ab Vista mit SP1 über eine EFI-Bootdatei, sodass bei Systemen mit EFI auch zunächst automatisch der EFI-Bootvorgang ausgelöst wird... Bei den betroffenen Systemen handelt es sich nicht um seltene und teure Mainboards, da mittlerweil viele Hersteller auf EFI setzen. Sony verbaut in seinen aktuellen Notebooks mit insyde H2 beispielsweise nur noch EFI. Insofern betrifft das Thema mittlerweile auch den durchschnittlichen Anwender...

    Viele Grüße
    Jan
    • Bearbeitet Jan Tittel Mittwoch, 4. November 2009 12:05 Rechtschreibung
    Mittwoch, 4. November 2009 12:02
  • Ich habe Ihre Beiträge gelesen, sehr gut. Ich weiss auch, dass EFI erst (schon?) 2006 freigegeben wurde.
    Mir gehts hier mehr um GPT versus MBR.  So viel ich weiss, kann man nicht sagen: du festplatte, ich habe heute Bock dich im GPT-Modus zu formatieren.  Es ist doch die Frage der Firmware. Wenn die Festplatte keine GPT-Festplatte ist, helfen auch keine Gebete.
    Mittwoch, 4. November 2009 14:10
  • Hallo mimatete,

    vielen Dank für das Feedback. MBR/GPT ist ja nur ein Partitionsstil. Eine Festplatte selbst kann beides. Sieht man auch beim Initialisieren einer leeren (RAW) Festplatte mit der Datenträgerverwaltung von Windows. Dann kommt eine Frage, ob MBR oder GPT... Die Frage MBR/GPT ist bei normalen Datenträgern unabhängig von der Frage BIOS/EFI des Systems. Bei mehreren Festplatten im System kann auch die eine als MBR und die andere als GPT formatiert sein - unabhängig ob das OS 32 oder 64 Bit ist. Allerdings geht MBR nur bis 2 TB. Ist also eine ähnliche Angelegenheit wie die 4 GB RAM bei 32-bit... GPT wird also unausweichlich bald jeden betreffen. Außerdem kann GPT auch mehr als 4 Partitionen (ich meine 128). Die Datenträgerverwaltung von Windows 7 bietet übrigens auch ein Tool, um MBR in GPT zu konvertieren oder umgekehrt. Allerdings muss die Platte leer sein. Das ist aber auch selbst in der Hilfe der Datenträgerverwaltung ganz verständlich beschrieben.

    Viele Grüße
    Jan
    Mittwoch, 4. November 2009 15:23
  • > Das mit dem "aktiv setzen" der 2. Part. würde ich nicht weiter empfehlen.
    > Das macht viel mehr Probleme als man da eh schon hat und zudem ist das letztlich gar nicht nötig

    Kommt halt darauf an, wo man Bootmgr und BCD haben möchte. Ich ziehe es z.B. vor, alle Partitionen
    autark starten zu können. Wenn die Bootkonfiguration für alle Partitionen allein auf einer ist, klappt das natürlich nicht.
    Ja, wobei eine Festplatte eben nur eine aktive Partition haben kann. (Ja es geht mehr, es gab dazu mal auch Tools, (die das sogar auch ohne Warnung ermöglichten) aber das sollte man nun wirklich nicht versuchen. IMHO natürlich ;-)

    Grüße
    CA


    Donnerstag, 5. November 2009 23:54