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Extrem langsamer Build bei TFS 2010 & Win Server 2008 R2 RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    folgende Konfiguration verwenden wir:

    Standardinstallation Windows Server 2008 R2 inkl. .NET 3.5 (64Bit)
    SqlServer 2008 (named instance für den tfs)
    Visual Studio 2010
    Team Foundation Server 2010

    Bei der Installation des TFS haben wir immer einen Domainaccount genutzt. Dieser Account ist auf dem Server in der Administratorengruppe und hat zusätzlich das Recht "Logon as Service".

    Dies entspricht in etwa unserer Testumgebung (TFS Beta2), nur dass wir hier noch ein Windows Server 2003 Std verwenden mussten.

    Nachdem ich die Quellen eingecheckt hatte, habe ich die Buildkonfiguration erstellt und gestartet.
    Der Build startet an sich schon extrem langsam, Buildnummer generieren benötigt 90 Sekunden und wenn es dann
    an das Erstellen des Workspaces geht und die Dateien abgerufen werden, benötigt der Build mindestens
    2,5 Stunden (in der Testumgebung 4 minuten insgesamt).

    Ich vermute es liegt an irgendwelchen Berechtigungen auf dem Server, denn ich kann zuschauen, wie die Dateien (1 bis 30 Kb) nacheinander in dem Buildverzeichnis erstellt werden. Leider habe ich keine entsprechende Ressource im Netz gefunden, welche ähnliche Probleme oder Installationsinformationen hat.

    Letztendlich habe ich noch die Firewall komplett ausgeschaltet (stand auf "Nicht konfiguriert"), aber das hat auch nicht geholfen.

    Kann mir jemand einen Tip geben, wo ich vielleicht informationen erhalten kann bw. ist jemand schonmal auf dieses Problem gestoßen?

    Viele Grüße

    Jörg Kaumanns

    Dienstag, 25. Mai 2010 11:58

Alle Antworten

  • So, nach weiteren Versuchen habe ich letztendlich den TFS komplett auf NETZWERKDIENST umgestellt.

    Nun laufen die Builds wie gewohnt. Sobald ich jedoch den TFS Builddienst auf meinen Domänenuser umstelle, läuft nichts mehr. Demzufolge muss es am Benutzer liegen.

    Mitlerweile haben wir den Anwender in allen Gruppen hinuzgefügt. Im Bereich Benutzerkonten ist dieser Anwender auch Administrator. Mitlerweile darf ich Textdateien überall im Dateisystem anlegen und ändern. Soweit so gut.
    Zur Sicherheit haben wir den Rechner neu gestartet.

    Erfolg: Keiner..... Das Ding ist noch genauso langsam wie zuvor. Es sei denn, wir nutzen den Netzwerkdienst...

    Dann haben wir nochmal im SQLServer nachgeschaut. Hier ist Windows & SQLServer Authentication aktiviert.
    Der Domänenanwender hat sämtliche Rollen und ist den TFS-Datenbanken als DBO zugeordnet. Der Nertzwerkdienst hat zusätzlich ein paar Rollen aktiviert (dbo.read, dbo.write, TFSEx...). Diese bekomme ich aber bei dem Domänenuser nicht aktiviert.

     Leider kann ich den DropFolder nun nicht mehr auf ein Netzwerkshare legen, da der Netzwerkdienst dort keinen Zugriff hat...

    Scheint so, als wenn das noch keiner getestet hat. In der INstallationsanleitung stehen keine Hinweise zur besonderen Behandlung mit 2008R2...

    Mittwoch, 26. Mai 2010 11:07