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Performance FE/BE mit Access unter Windows7 64Bit - SBS Server 2008

    Allgemeine Diskussion

  • Hallo,
     
    ich setze seit Jahren eine FE/BE Datenbank Access 2003 unter WIN XP (32) und SBS 2008(64) ein.
    Jetzt habe ich neue Rechner mit WIN 7 64 Bit. Die Installation von Access 2003 lief ohne Probleme ab.
    Servicepack 3 und Hotfix sind installiert.
    Solange ich FE und BE auf dem Win 7 Rechner laufen lasse funktioniert alles wunderbar.
    Aber wenn ich das BE auf dem Server einbinde kann ich mit der Anwendung kaum arbeiten.
    Die Abfrage benötigen teilweise bis zu 30 sec !. Dabei wird dieselbe Abfrage auch einmal in ca. 3 sec. ausgeführt.
    Ich habe einen sehr kurzen Datenbankpfad, die Verbindung zum BE ständig offen und auch den autodisconnect von windows 7
    habe ich abgeschaltet.
    Wenn ich die Tabellen neu einbinde, geschieht das in ca 3 sec.
     
    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Win7 64Bit gemacht?
    Habe ich noch eine Optimierung vergessen?
     
    Vielen Dank für Eure Antworten.
     
    Jörg

     
    Montag, 13. Dezember 2010 13:29

Alle Antworten

  • Hallo,

    JBrocki wrote:

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Win7 64Bit gemacht?

    Auch wenn es dir nicht wirklich hilft, ich habe hier eine aehnliche
    Umgebung (Win7/64 mit SQL 2008, nicht SBS), aber keineswegs deine
    Antwortzeiten.

    Habe ich noch eine Optimierung vergessen?

    Eigentlich muss da nichts speziell optimiert werden. Ein paar Anregungen:

    - Funkt ein Virenscanner dazwischen? - Bist du per WLAN verbunden? Falls ja, probier mit Kabel.

    Gruss - Peter


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    Montag, 13. Dezember 2010 13:46
    Moderator
  • Am 13.12.2010 schrieb JBrocki:

    ich setze seit Jahren eine FE/BE Datenbank Access 2003 unter WIN XP (32) und SBS 2008(64) ein.
    Jetzt habe ich neue Rechner mit WIN 7 64 Bit. Die Installation von Access 2003 lief ohne Probleme ab.
    Servicepack 3 und Hotfix sind installiert.
    Solange ich FE und BE auf dem Win 7 Rechner laufen lasse funktioniert alles wunderbar.
    Aber wenn ich das BE auf dem Server einbinde kann ich mit der Anwendung kaum arbeiten.

    In welchem Verzeichnis ist das FE abgelegt? Ist UAC aktiv? Ist der W7
    Mitglied der Domain? Wenn ja, gibts Fehlermeldungen im Eventlog? wie
    sieht der Pfad aus, mit dem das BE eingebunden ist? LW X:\Backend oder
    \\Server\Freigabe\Backend?

    Die Abfrage benötigen teilweise bis zu 30 sec !. Dabei wird dieselbe Abfrage auch einmal in ca. 3 sec. ausgeführt.
    Ich habe einen sehr kurzen Datenbankpfad, die Verbindung zum BE ständig offen und auch den autodisconnect von windows 7
    habe ich abgeschaltet.

    Welches autodisconnect meinst Du?

    Wenn ich die Tabellen neu einbinde, geschieht das in ca 3 sec.

    Das ist ja ganz normal.
      

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Win7 64Bit gemacht?
    Habe ich noch eine Optimierung vergessen?

    Kontrolliere das SMB-Signing auf dem SBS ob es gem. BestPraxis
    eingerichtet ist.
    http://www.gruppenrichtlinien.de/HowTo/SMB_Signing.htm Wenn ja, ist es
    in der Default Domain Policy konfiguriert? Wenn ja, kontrollier auch
    auf dem Client ob alles ankommt. RSOP.MSC über Start > Ausführen zeigt
    dir an was ankommt.

    Servus
    Winfried


    Connect2WSUS: http://www.grurili.de/tools/Connect2WSUS.exe
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    Montag, 13. Dezember 2010 13:47
  • Danke für eure Antworten.

    Ich habe folgende Struktur:

    FE- Pfad D:\DB

    BE-Pfad I:\DB  (I ist ein verbundenes Netzlaufwerk) autodisconnect abgeschaltet

    verbunden über G-bit LAN

    Virenscanner GData abgeschaltet für Test..

    XP Rechner haben keinerlei Probleme, nur die Win 7 Rechner.

    Abfrage:

    SELECT Artikel.TeileNr, Artikel.ArtikelNr, Artikel.ArtArt AS SA, IIf([gültig]=0,"","Alt") AS Info, Artikel.Matchcode, Artikel.Benennung, Artikel.Benennung2, Material.Material, Artikel.Höhe AS Stärke, Artikel.DIN, Artikel.KategorieNr
    FROM Artikel LEFT JOIN Material ON Artikel.MatNr = Material.MatNr
    ORDER BY Artikel.ArtikelNr;


    über ca. 50.000 Datensätze benötigt unter XP max. 3 sec unter WIN7 von 3 bis ca. 30 sec.

    Habt Ihr noch eine Idee, was es sein kann.

     

    Danke

     

    Jörg

     

    Montag, 13. Dezember 2010 14:26
  • Am 13.12.2010 schrieb JBrocki:

    Ich habe folgende Struktur:

    FE- Pfad D:\DB

    BE-Pfad I:\DB  (I ist ein verbundenes Netzlaufwerk) autodisconnect abgeschaltet

    Nochmal: Wo und wie genau hast Du das autodisconnect abgeschaltet? Wie
    ist das SMB-Signing konfiguriert?

    verbunden über G-bit LAN

    Virenscanner GData abgeschaltet für Test..

    Oje, abschalten kann man die nicht. Probiers bitte mit einer
    rückstandsfreien Deinstallation. Benutz bitte auch den angebotenen
    AV-Cleaner: http://www.gdata.de/support/downloads/tools.html

    Servus
    Winfried


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    Montag, 13. Dezember 2010 15:06
  • Hallo,

    JBrocki wrote:

    SELECT Artikel.TeileNr, Artikel.ArtikelNr, Artikel.ArtArt AS SA, IIf([gültig]=0,"","Alt") AS Info, Artikel.Matchcode, Artikel.Benennung, Artikel.Benennung2, Material.Material, Artikel.Höhe AS Stärke, Artikel.DIN, Artikel.KategorieNr
    FROM Artikel LEFT JOIN Material ON Artikel.MatNr = Material.MatNr
    ORDER BY Artikel.ArtikelNr;

    über ca. 50.000 Datensätze benötigt unter XP max. 3 sec unter WIN7 von 3 bis ca. 30 sec.

    Nicht ursaechlich, aber die Abfrage liesse sich tunen, wenn du statt "Alt"
    0 oder 1 als Info zurueckgeben koenntest. Den IIF mit "Alt" kannst du im
    Formular/Bericht auch noch umsetzen.
    SELECT A.TeileNr, A.ArtikelNr, A.ArtArt AS SA, Abs([gültig]<>0) AS Info,
    A.Matchcode, A.Benennung, A.Benennung2, M.Material, A.Höhe AS Stärke,
    A.DIN, A.KategorieNr
    FROM Artikel AS A LEFT JOIN Material AS M ON A.MatNr = M.MatNr
    ORDER BY A.ArtikelNr;

    MatNr in beiden Tabellen und Artikel.ArtikelNr haben jeweils einen Index?

    Gruss - Peter


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    Montag, 13. Dezember 2010 16:08
    Moderator
  • Hallo,

    JBrocki wrote:

    SELECT Artikel.TeileNr, Artikel.ArtikelNr, Artikel.ArtArt AS SA, IIf([gültig]=0,"","Alt") AS Info, Artikel.Matchcode, Artikel.Benennung, Artikel.Benennung2, Material.Material, Artikel.Höhe AS Stärke, Artikel.DIN, Artikel.KategorieNr
    FROM Artikel LEFT JOIN Material ON Artikel.MatNr = Material.MatNr
    ORDER BY Artikel.ArtikelNr;

    über ca. 50.000 Datensätze benötigt unter XP max. 3 sec unter WIN7 von 3 bis ca. 30 sec.

    Nicht ursaechlich, aber die Abfrage liesse sich tunen, wenn du statt "Alt"
    0 oder 1 als Info zurueckgeben koenntest. Den IIF mit "Alt" kannst du im
    Formular/Bericht auch noch umsetzen.
    SELECT A.TeileNr, A.ArtikelNr, A.ArtArt AS SA, Abs([gültig]<>0) AS Info,
    A.Matchcode, A.Benennung, A.Benennung2, M.Material, A.Höhe AS Stärke,
    A.DIN, A.KategorieNr
    FROM Artikel AS A LEFT JOIN Material AS M ON A.MatNr = M.MatNr
    ORDER BY A.ArtikelNr;

    MatNr in beiden Tabellen und Artikel.ArtikelNr haben jeweils einen Index?

    Gruss - Peter


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    Danke für den Tip !

    Indiziert hatte ich alle schon.

    Das Problem ist einfach das ich nur in der Kombination mit Win7 64 Bit diese Probleme habe.

    Ich habe dasselbe auch mit Access 2010 getestet und komme zum selben Ergebnis wie mit der 2003 er Version.

    Ist unter Win7 JET verändert worden ? Oder muss ich die Umstellung auf Access 2010 forcieren und auf accdb wechseln?

    Ich werde jetzt einmal den Virenscanner deinstallieren und das SMB-Signing prüfen.

    Ach ja, autodisconnect habe ich mit net config server /autodisconnect-1  abgeschaltet

    Gruss Jörg

     

    Dienstag, 14. Dezember 2010 07:32
  • Am 14.12.2010 schrieb JBrocki:

    Ach ja, autodisconnect habe ich mit *net config server /autodisconnect-1 
    *abgeschaltet

    Auf dem Server oder auf dem Client?

    Servus
    Winfried


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    Dienstag, 14. Dezember 2010 09:15
  • Am 14.12.2010 schrieb JBrocki:

    Ach ja, autodisconnect habe ich mit *net config server /autodisconnect-1 
    *abgeschaltet

    Auf dem Server oder auf dem Client?

    Servus
    Winfried


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    Auf dem Client.

    Gruß Jörg

     

    Mittwoch, 15. Dezember 2010 07:31
  • Am 15.12.2010 schrieb JBrocki:

    Auf dem Client.

    Das stellt man auf dem Server ein. Der trennt die eingehende
    Verbindung, nicht der Client.
    http://groups.google.com/group/microsoft.public.de.german.win2000.networking/msg/db5eef8161c7a7e2

    Servus
    Winfried


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    Mittwoch, 15. Dezember 2010 08:59
  • Moin moin,

    ich habe jetzt einige Scenarienmit Access 2003 durchgespielt.

    mdb mit WinXP 32 bit - SBS 2008 - OK

    mdb mit Win7 32 bit - SBS 2008 - OK

    mdb mit Win7 64 bit - SBS 2008 - Performance Probleme

     

    Umwandlung mdb in accdb und Wechsel auf Access 2010 - keine Probleme mehr

     

    Ich muss jetzt noch meine Symbolleisten in Ribbons umwandeln und habe dann hoffentlich Ruhe.

     

    Vielen Dank für Eure Antworten.

     

    Gruss Jörg

     

    Donnerstag, 16. Dezember 2010 07:38
  • Hallo,

    ich habe quasi exakt die gleichen Probleme wie Du:

    Access-2003 Frontend und Backend liefern vorher auf SBS-2003-Server und Windows-2003 Terminal-Server. Nun eine neue "Zentral-Maschine" mit 2 virtuellen Servern bekommen: SBS-2008-Server und Windows-2008 Terminal-Server, beides 64-Bit.

    Meine Performance-Probleme sind exakt die, die auch Du beschreibst.

    Du hast als Lösung einen  Wechsel auf Access-2010 und Umwandlung in accdb vorgenommen.

    Fragen:

    Bist Du mit dieser Lösung nun zufrieden?

    Bedeutet es sehr großen Aufwand, die mdb in eine accdb umzuwandeln?

    Danke + Gruß

    Roland

    Dienstag, 17. Januar 2012 09:54
  • Hallo,

    Roland Klassen wrote:

    Du hast als Lösung einen  Wechsel auf Access-2010 und Umwandlung in accdb
    vorgenommen.
    [...]
    Bedeutet es sehr großen Aufwand, die mdb in eine accdb umzuwandeln?

    Der offensichtliche Aufwand besteht erstmal darin, die Konvertierung zu
    starten und in den meisten Faellen reicht das auch.
    Es gibt aber ein paar Sachen, die beachtet werden muessen, z.B.
    funktioniert User-Level-Security in 2010 nur bei mdb. Weitere Details unter
    http://www.allenbrowne.com/Access2007.html und da speziell What's Gone.

    Gruss - Peter


    Mitglied im http://www.dbdev.org
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    Dienstag, 17. Januar 2012 19:12
    Moderator
  • Hallo,

     

    ich habe Front- und Backend auf accdb umgestellt. Zusätzlich habe ich die letzten Hotfix Pakete für Access 2010 und Office 2010 von Microsoft installiert.

    http://support.microsoft.com/kb/2553116/de

    Die Performanceprobleme von Access unter Windows7 sind Microsoft bekannt. Es gibt dafür einen Hotfix für accdb. Für Jet 4 wird es diesen Hotfix wohl nicht geben.

    Meine DB läuft jetzt wunderbar !

    Gruß

    Jörg

     

    Donnerstag, 19. Januar 2012 10:44
  • Vielen Dank, Peter und Jörg,

    Eure Antworten machen Mut zum Upgrade auf Office-2010. Ich werde das wohl zunächst einmal ausprobieren.

    Gruß

    Roland

    Donnerstag, 19. Januar 2012 15:02
  • Hallo,

    ich bin jetzt gerade bei meiner Umstellung, stoße aber auf Probleme bei der 64-bit-Version von  MS-Office-2010.

    Hast Du Deine erfolgreiche Umstellung (Windows7, 64-Bit und Windows-Server-2008, 64-Bit) unter Office-2010, 32-Bit oder 64-Bit vorgenommen?

    Danke + Gruß

    Roland

    Montag, 13. Februar 2012 12:53
  • Hallo Roland
    Installiere auf alle Fälle die 32-bit Version von O2010. Selbst MS emfpiehlt vorläufig von der 64-bit Version die Finger zu lassen.
    Insbesondere, wenn Du VBA einsetzt, wirst Du da und dort anpassen müssen, speziell dort, wo Du API Calls machst. Auch wirst Du nach 64-bit Versionen von Controls, die Du verwendest suchen müssen. Da ist noch lange nicht alles bereit.
    Gruss
    Henry

    Hallo,

    ich bin jetzt gerade bei meiner Umstellung, sto�?e aber auf Probleme bei der 64-bit-Version von  MS-Office-2010.

    Hast Du Deine erfolgreiche Umstellung (Windows7, 64-Bit und Windows-Server-2008, 64-Bit) unter Office-2010, 32-Bit oder 64-Bit vorgenommen?

    Danke + Gru�?

    Roland

    Dienstag, 14. Februar 2012 06:30
  • OK, vielen Dank...

    Gruß Roland

    Dienstag, 14. Februar 2012 11:03