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Hardware-Topologien für Microsoft Dynamics CRM 4.0 RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    in Anlehnung an die Frage von Andreas Brescia "Benötige Hilfe zur Hardware" (http://social.msdn.microsoft.com/Forums/de-DE/crmgerman/thread/02dbaf0b-0ec1-44b6-a634-1d92a56151d6/)  möchte ich eine ähnliche Frage stellen, bzw. eine kleine Diskussion anregen. Andreas hatte gefragt, ob er für eine kleine Arbeitsgruppe mit 10 Usern den Windows Server, Exchange, CRM und SQL zusammen auf einer Maschine installieren kann. Dies ist ohne weiteres möglich. Unter welchen Voraussetzungen sollte man aber die Installation auf dedizierte Server aufteilen? Ab wieviel User oder ab welcher Datenlast sollte man aufteilen? Was sind weitere Kriterien, die zu beachten sind? Wie sind da eure Erfahrungswerte?

    Viele Grüße,
    Marco Knocke
    Viele Grüße Marco Knocke B.Sc. NOWIS GmbH & Co. KG
    Donnerstag, 5. November 2009 15:12

Antworten

  • Hallo Marco,

    die klassische Antwort lautet ja: es kommt darauf an..  So ist es auch hier. Ich sehe vor allem die Kombination von Exchange und SQL Server auf einer Maschine als potentielles Problem an. Die beiden Produkte schnappen sich halt gerne alle verfügbaren Ressourcen.


    Ich bringe mal ein paar Anregungen rein in die Diskussion ein, die eher für den Betrieb eines SQL Servers als getrennte Maschine sprechen
    - wenn auf dem SQL Server noch andere Datenbanken (außer MS CRM) betrieben werden sollen  (z.B. DMS)
    - wenn eine hohe "Datenbanklast" durch Reporting / Analysis Services / OLAP zu erwarten ist
    - wenn die Datenbank schnell wachsen wird (dabei sind Mailanhänge viel "gefährlicher" als Stammdaten)
    - wenn der Exchange-Server intensiv genutzt wird oder ein starkes Anwachsen der Nutzerzahlen erwartet wird.
    - wenn man mit älteren DB / Exchange-Versionen startet und das Update erst im nächsten Jahr machen will.

    Was auch noch interessant ist: Wenn man statt 2 Maschinen eine größere kauft und die Server als virtuelle Maschinen auf einer Hardware betreibt, dann kann man je nach anfallender Last die Ressourcen (Arbeitsspeicher / Plattenplatz) flexibler aufteilen. Und notfalls kann man ziemlich einfach umziehen
    Herzliche Grüße Markus Müller
    Donnerstag, 5. November 2009 15:54

Alle Antworten

  • Hallo Marco,

    die klassische Antwort lautet ja: es kommt darauf an..  So ist es auch hier. Ich sehe vor allem die Kombination von Exchange und SQL Server auf einer Maschine als potentielles Problem an. Die beiden Produkte schnappen sich halt gerne alle verfügbaren Ressourcen.


    Ich bringe mal ein paar Anregungen rein in die Diskussion ein, die eher für den Betrieb eines SQL Servers als getrennte Maschine sprechen
    - wenn auf dem SQL Server noch andere Datenbanken (außer MS CRM) betrieben werden sollen  (z.B. DMS)
    - wenn eine hohe "Datenbanklast" durch Reporting / Analysis Services / OLAP zu erwarten ist
    - wenn die Datenbank schnell wachsen wird (dabei sind Mailanhänge viel "gefährlicher" als Stammdaten)
    - wenn der Exchange-Server intensiv genutzt wird oder ein starkes Anwachsen der Nutzerzahlen erwartet wird.
    - wenn man mit älteren DB / Exchange-Versionen startet und das Update erst im nächsten Jahr machen will.

    Was auch noch interessant ist: Wenn man statt 2 Maschinen eine größere kauft und die Server als virtuelle Maschinen auf einer Hardware betreibt, dann kann man je nach anfallender Last die Ressourcen (Arbeitsspeicher / Plattenplatz) flexibler aufteilen. Und notfalls kann man ziemlich einfach umziehen
    Herzliche Grüße Markus Müller
    Donnerstag, 5. November 2009 15:54
  • Hallo Marco,

    ich fürchte, das hängt von so vielen Faktoren ab, das eine allgemeingültige Aussage hier nicht möglich ist.
    Ich persöhnlich würde bei mehr als 15 Benutzern den Kunden darauf hinweisen, das es auf einer Maschine eng werden kann. Ob es tatsächlich so ist, hängt aber von davon ab, wie stark die Maschine dur Exchange und auch andere Dienste belastet wird und um was für eine Hardware es sich handelt.

    Ein Server für 500,00 € wird schwierigkeiten bekommen, einer für 50.000 € wahrscheinlich noch nicht :-)
    Viele Grüße

    Michael Sulz
    axcentro GmbH
    MVP für Microsoft Dynamics CRM
    Donnerstag, 5. November 2009 15:55