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Windows Update Verhalten

    Frage

  • Ich portiere gerade unter relativ großem Zeitdruck eine Applikation von Forms auf WPF. Ich habe daher gestern bis spät gearbeitet, hatte zwei Fenster mit VS2013 offen (die alte und die neue Applikation), unzählige Browser-Seiten mit wichtiger Information, den Notepad mit Notizen, und noch einiges mehr. Als ich gegen 23 Uhr müde war, habe ich alles stehen lassen und bin gegangen.

    Heute in der Früh fand ich den PC neu gestartet vor - Windows Updates sind installiert worden. Die Arbeit eines halben Tages - weg! Die Notizen - weg! Die Web-Seiten - nur nach mühevoller Suche wieder auffindbar.

    Wie kann man so einen Verlust verhindern? Klar, ich hätte nur Shift-S drücken müssen, und zumindest der Code wäre noch da. Hab ich nicht und bin wahrscheinlich nicht der einzige, der nach 14 Stunden Arbeit nicht daran gedacht hat, und es geht nicht nur um den Code, sondern auch um den ganzen Rest des offenen Arbeitsprozesses, 

    Füher gab es die Einstellung, Updates manuell zu installieren: ich bekam die Nachricht, dass neue Updates verfügbar sind, konnte also alles ordnungsgemäß abschließen und die Updates installieren, Jetzt kann ich nur noch Updates komplett ausschalten, d.h. es entgehen mir nicht nur neue Features, sondern auch wichtige Sicheheitsupdates, Das will ich nicht.

    Mir würden ein paar Dinge einfallen, um den Update-Prozess benutzerfreundlicher zu machen:

    • Windows warnt den Benutzer mit einem Popup: es stehen Updates bereit, und werden nach Ende der Benuttzungszeit installiert, Wenn ich dann nicht alles schließe, dann bin ich selbst schuld.
    • Windows verlangt eine Bestätigung für die Installation: Updates warten, kann Installation beginnen? Wenn diese nach einem Zeitraum von sagen wir 12 Stunden nicht kommt, dann kommt die Rambo-Installation wie jetzt.
    • Windows führt eine asynchrone Prozess-Benachrichtigung "Save your data, you are going to be killed" ein, die es einem Prozess ermöglicht, vor dem Killen die Daten zu sichern und nach dem Update wieder herzustellen.

    Oder hat jemand andere Ideen?

    Donnerstag, 10. November 2016 08:03

Alle Antworten

  • Hallo,

    ich muss dir vollkommen recht geben. Es geht gar nicht das mein PC einfach so neu gestartet wird. Ich bin mir einmal nur ein Kaffee holen gegangen und als ich wieder kam war er schon am Updaten.

    Ich habe mich auch schon bei Microsoft beschwert, gebracht hat das leider gar nichts.

    Wenn man heute seine Updates manuell installieren will muss man leider den Dienst deaktivieren. Anders geht es nicht mehr, das ist echt schade und macht bestimmt ganz viele Menschen wütend. 

    Die "Nutzungszeit" kann sich Microsoft sonst wohin stecken. 

    Gruß

    Thomas 


     


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    Donnerstag, 10. November 2016 19:55
  • Hallo Peter,

    die Uhrzeit ist hier völlig egal, mir ist es auch schon passiert, dass einfach während der Entwicklung mittags um drei Uhr während eines kurzen Telefonats von evtl. 10 Minuten Windows 10 wegen Updates neu gestartet wurde.

    Es hat seinen Grund, warum ich Windows 10 nicht für meine Hauptentwicklerrechner einsetze. Leider ist es für viele Zwecke unbrauchbar, u.a. wegen solch dämlicher "Features".

    Die einzig richtige Option ist: Wenn der User sagt: "Installier nicht" dann installiert man nicht. Komme, was da wolle. Diese Zwangsupdates, vor allem aber die Zwangsinstallation derselben sind neben ein paar anderen unschönen Sachen in Windows 10 extrem nervig und treiben sich selbst mich als wirklich Microsoft Getreuen langsam aber sicher dazu, in Teilen einen richtig dicken Hals Richtung MSFT zu bekommen.


    Gruß, Stefan
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    Freitag, 11. November 2016 08:51
  • Hallo Peter,

    ich kann meinen Vorrednern leider nur zustimmen. Zynisch gesagt: Das ist die tolle neue Microsoft-Welt.

    Seit Windows 10 speichere ich daher ständig alles ab, speichere dauernd Lesezeichen im Browser und lasse stets die Tabs des letzten Fensters im Browser wiederherstellen. Das alles ist zwar mehr Workaround als dass es hilft, aber eine andere Möglichkeit scheinen wir in den nächsten Monaten nicht zu haben.

    Zu deinen 3 Punkten: Im Grunde stimme ich diesen zu. 1 und 2 sind ähnlich zu dem was Windows 7 hatte. 3. gibt es sogar schon, nämlich WM_ENDSESSION. Das wird beim Abmelden gesendet und die Programme beenden sich. Ungespeicherte Änderungen verlangen aber meist eine weitere Benutzerinteraktion die Windows bei Updates ignoriert.
    Was den Browser betrifft, so kann man seine Sitzung beim beenden automatisch speichern und so beim nächsten Start wiederherstellen lassen.

    PS: Die Nutzungszeit ist für mich auch ein Witz. In der Woche müsste ich da von 7:00 bis 1:00 einstellen und am Wochenende 11:00 bis 6:00. Aber das lässt Windows ja auch nicht zu...


    Tom Lambert - .NET (C#) MVP
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    Samstag, 12. November 2016 14:29
  • Da ich, wie gesagt, in einem stressigen Projekt bin, komme ich erst heute dazu, zu antworten.

    Wie im OP angeführt, ist durch das Rambo-Update Arbeitszeit von rund 6 Stunden zerstört worden, die natürlich wieder erbracht werden musste. Wenn man von einer Entwickler-Stunde von knapp unter 100 €, von Infrastruktur-Kosten wie Computer, Tools, Raum, Heizung, Strom etc. ausgeht, sind durch diesen Vorfall grob geschätzt an die 1000 € vernichtet worden. 

    Es ist bezeichnend, dass sich in diesem Thread nur Betroffene/Geschädigte gemeldet haben, die so wie ich ihren Frust artikuliert haben. Vom Verursacher, also Microsoft, nichts. Ich hätte erwartet, dass jemand zumindest sagt: "haben wir zur Kenntnis genommen und weitergeleitet", oder zumindest "Sorry, tut uns leid, dass wir dir 1.000 € Schaden verursacht haben". Bei uns in Wien nennen wir das "net amol ignorieren". 

    Wenn mir im realen Leben jemand 1.000 € wegnimmt, dann habe ich legale Möglichkeiten, mir das Geld wieder zu beschaffen und/oder der Täter wird bestraft. Hier können wir uns offensichtlich gegenseitig da Leid klagen, aber es hat nicht den Anschein, als würde sich etwas ändern...

    LG an die Leidgenossen
    Peter

    PS: ein Shift-S hätte das Desaster weit kleiner gemacht, da mit diesem Shortcut alle geänderten Dateien gespeichert worden wären. Und zwar OHNE Benutzerinteraktion. Wenn es also diese WM_ENDSESSION-Message gibt, verstehe ich nicht, warum das nicht in Visual Studio und/oder im Update-Prozess implementiert ist! Ich bin sicher nicht der einzige Entwickler, der bis spät in der Nacht werken muss und dann zu Speichern vergisst, oder?

    Samstag, 19. November 2016 10:23
  • Hallo Peter,

    nur zum letzten Punkt: Es würde mir nie in den Sinn kommen, stundenlang an irgendwas zu arbeiten ohne es zwischendrin x mal zu speichern. Weder an einem Projekt noch an anderen Dokumenten. Und ich bin auch ein Nacht (und Tag) Arbeiter.

    Das Update Verhalten von Windows 10 ist schlimm, das hab ich ja schon geschrieben. Aber wenn 6 Stunden Coding komplett geschrottet sind, weil Du nicht mal zwischendrin gespeichert hast, kann man eigentlich nur dir selbst anlasten.


    Gruß, Stefan
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    Samstag, 19. November 2016 10:28
  • Hallo Stefan,

    Da hast du sicher recht, und so arbeite ich normaler Weise auch. Nur, wie ich auch im OP gesagt habe, portiere ich eine WinForms Applikation nach WPF und gleichzeitig lerne ich WPF. (Und das ist ein gewaltiges Lernpensum, wie ich mittlerweile weiß.)

    Im Normalfall arbeite ich beim Entwickeln in überschaubaren Arbeitsschritten, und wenn so ein Arbeitsschritt fertig ist, wird gespeichert. Das ist so im Hinterkopf abgelegt. Nur, in dieser Lernphase ist jeder neue Arbeitsschritt mit haufenweise Fehlern behaftet und somit "nicht fertig". Auch ist in dieser Phase das Frust-Erlebnis sehr hoch, sodass ich halt damals irgendwie dachte: sch... drauf, mach ich morgen weiter, wenn ich wieder klar denken kann. Und habe das Unfertige eben nicht gespeichert.

    Es ist mir also klar, dass es für mich Möglichkeiten gegeben hätte, das Desaster zu vermeiden, aber es bleibt trotzdem der Fakt, dass vor allem das ramboartige Update das Desaster gar nicht erst entstehen hätte lassen müssen, wenn es eben benutzerfreundlicher implementiert wäre. Ich kann meinen Kunden sicher 100 Mal sagen, hätten Sie doch gespeichert, er wird dann mein Produkt trotzdem nicht kaufen, also bin ich gezwungen, ein Speichern zu implementieren, um Schaden durch solche Benutzerfehler zu vermeiden.

    Darum geht's hier meiner Meinung nach.

    LG Peter

    Samstag, 19. November 2016 10:55
  • Ich kann meinen Kunden sicher 100 Mal sagen, hätten Sie doch gespeichert, er wird dann mein Produkt trotzdem nicht kaufen, also bin ich gezwungen, ein Speichern zu implementieren, um Schaden durch solche Benutzerfehler zu vermeiden.

    Du kannst doch eine Entwicklungsumgebung nicht mit Word, Excel o.ä vergleichen! Und ein regelmäßiges speichern sollte selbstverständlich sein. Ich lege meine aktuellen Projekte seit einiger Zeit in der Cloud ab, damit nicht einmal etwas verloren, wenn das Brett abbrennt. 

    Und zu den automatischen Updates kann ich nur sagen, das man sich eine Nutzungszeit einstellen kann/sollte, in der der Rechner NICHT automatisch neu gestartet wird. Damit ist dann auch klar, das außerhalb dieser Zeit Updates automatisch installiert werden können und der Rechner neu starten kann. Klar kann man sagen, das bei Windows 7, XP blabla alles besser war, war es aber nicht! Ich bin mit DOS 6.22 / Windows 3.11 angefangen und bin wirklich froh über Windows 10. Mittlerweile gibt es nur noch Windows Geräte bei mir, man muss sich aber auch damit auseinandersetzen!

    Zu deiner Umstellung von WinForms auf WPF: RESPEKT! Unter Zeitdruck möchte ich das nicht machen. Als ich mit WPF begann, wollte ich ein Programm, welches noch heute weiterentwickelt wird, in WPF umsetzen. Letztendlich habe ich es in WinForms gelassen und habe das darauffolgende Projekt in WPF umgesetzt.


    Freiberufler im Bereich Softwareentwicklung Von der PLC und Robotik zu VB.NET & C#, vorrangig WPF und UWP

    Samstag, 19. November 2016 11:49
  • Hallo Stefan,

    Und zu den automatischen Updates kann ich nur sagen, das man sich eine Nutzungszeit einstellen kann/sollte, in der der Rechner NICHT automatisch neu gestartet wird. Damit ist dann auch klar, das außerhalb dieser Zeit Updates automatisch installiert werden können und der Rechner neu starten kann.

    Nutzungszeit hin oder her. Solange ich nicht einstellen kann "Updates nur bei expliziter Bestätigung durch den Benutzer installieren" ist die Funktion nur nervtötend. Und wie gesagt, selbst bei Ablehnung durch Klick auf den entsprechenden Button in dem netten "blauen Band" wird anscheinend trotzdem installiert und ohne Vorwarnung neu gestartet. Auch mitten am Tag während der Arbeit.

    Ich hab zwar erst mit Windows 95 wirklich angefangen und sicher ist früher nicht alles besser gewesen aber manches ist halt extrem schlechter geworden. Und dazu gehört nun mal ohne Frage die Zwangsinstallation und vor allen Dingen der Zwangsneustart unter Windows 10.


    Gruß, Stefan
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    Samstag, 19. November 2016 11:57
  • Am 10.11.2016 schrieb Peter_SkAt:

    Wie kann man so einen Verlust verhindern? Klar, ich hätte nur Shift-S drücken müssen, und zumindest der Code wäre noch da. Hab ich nicht und bin wahrscheinlich nicht der einzige, der nach 14 Stunden Arbeit nicht daran gedacht hat, und es geht nicht nur um den Code, sondern auch um den ganzen Rest des offenen Arbeitsprozesses, 

    Wer 14 Stunden Arbeit nicht speichert ist selbst schuld. Ohne wenn und
    aber.

    Füher gab es die Einstellung, Updates manuell zu installieren: ich bekam die Nachricht, dass neue Updates verfügbar sind, konnte also alles ordnungsgemäß abschließen und die Updates installieren, Jetzt kann ich nur noch Updates komplett ausschalten, d.h. es entgehen mir nicht nur neue Features, sondern auch wichtige Sicheheitsupdates, Das will ich nicht.

    In W10 gibt es das alles nicht mehr. Du solltest dich mit neuen
    Einstellungen in neuen Betriebssystemen beschäftigen.

    Oder hat jemand andere Ideen?

    Du kannst natürlich über den Feedback Button Feedback an MSFT geben.

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 19. November 2016 12:06
  • Am 19.11.2016 schrieb Peter_SkAt:

    Es ist bezeichnend, dass sich in diesem Thread nur Betroffene/Geschädigte gemeldet haben, die so wie ich ihren Frust artikuliert haben. Vom Verursacher, also Microsoft, nichts. Ich hätte erwartet, dass jemand zumindest sagt: "haben wir zur Kenntnis genommen und weitergeleitet", oder zumindest "Sorry, tut uns leid, dass wir dir 1.000 € Schaden verursacht haben". Bei uns in Wien nennen wir das "net amol ignorieren". 

    Das Forum wird von MSFT für User zur Verfügung gestellt, MA von MSFT
    liest du hier so gut wie nie.

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 19. November 2016 12:07
  • Am 19.11.2016 schrieb Stefan Krömer:

    Und zu den automatischen Updates kann ich nur sagen, das man sich eine Nutzungszeit einstellen kann/sollte, in der der Rechner NICHT automatisch neu gestartet wird. Damit ist dann auch klar, das außerhalb dieser Zeit Updates automatisch installiert werden können und der Rechner neu starten kann.

    Die Nutzungszeit kann nur auf 12 Stunden eingeschränkt werden, also
    auch nicht unbedingt brauchbar. Mit der nächsten Build sollen es wohl
    16 Stunden werden, trotzdem ist das alles mehr als unausgereift.

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 19. November 2016 12:11

  • Die Nutzungszeit kann nur auf 12 Stunden eingeschränkt werden, also
    auch nicht unbedingt brauchbar. Mit der nächsten Build sollen es wohl
    16 Stunden werden, trotzdem ist das alles mehr als unausgereift.

    Unausgereift... Mag sein, aber alleine der Umstand, das es diese Funktion gibt, lässt jeden Nutzer wissen, das es automatische Neustarts gibt. Letztendlich war das ja auch überall zu lesen. Wer also dadurch 14 Stunden Arbeit verliert ist definitiv selber schuld, selbst bei nur einer Stunde!

    Die automatische Installation finde ich sogar gut. Wieviele Rechner habe ich schon gesehen, die "nicht mehr liefen" oder bis oben hin verseucht waren, bei denen seit Jahren keine Updates installiert wurden...


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    Samstag, 19. November 2016 12:21
  • Hallo Stefan,

    ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich noch nie etwas über die Zwangsneustarts gelesen habe bis es mir selbst passiert ist und ich mich dann informiert habe, warum der Quatsch passiert ist.

    Letztendlich ist die Verallgemeinerung seitens Microsoft und der Zwang zu den Updates bzw. den Neustarts ohne Möglichkeit, diese auf eine komplett manuelle Ausführung umzustellen derselbe Mist wie die Metro Oberfläche bei Windows 8, die auf jedem Rechner, egal ob Desktop PC, Tablet, ... als einzige Startoption angeboten wurde. Bei Tablets noch ok aber auf einem Desktop PC ist die Metro Oberfläche weniger als auch nur im Ansatz nützlich.

    Es kann und darf (und soll) natürlich jeder seine eigene Meinung darüber haben. Ich finde es sehr nervtötend,  extem problematisch und führt in meinem Fall dazu, dass Windows 10 nur auf Rechnern vorhanden ist, die ich selten brauche und die bestenfalls ein Nischendasein bei mir führen. Das wird sich auch nicht ändern, solange man mit solchen unsäglichen "Features" kämpfen muss.

    Die optimale (und für mich einzige) Lösung wäre, standardmäßig so zu arbeiten wie Windows 10 es jetzt macht aber eine Möglichkeit zu bieten, diese Zwangsupdates komplett zu unterbinden um zu einem selbstgewählten Zeitpunkt eine manuelle Installation, vor allen Dingen aber einen manuellen Neustart durchführen zu können.

    Man sollte hier doch zwischen normalen und (ich nenn sie jetzt mal so) Powerusern unterscheiden.


    Gruß, Stefan
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    Samstag, 19. November 2016 12:47
  • Am 19.11.2016 schrieb Stefan Krömer:

    Die Nutzungszeit kann nur auf 12 Stunden eingeschränkt werden, also
    auch nicht unbedingt brauchbar. Mit der nächsten Build sollen es wohl
    16 Stunden werden, trotzdem ist das alles mehr als unausgereift.

    Unausgereift... Mag sein, aber alleine der Umstand, das es diese Funktion gibt, lässt jeden Nutzer wissen, das es automatische Neustarts gibt. Letztendlich war das ja auch überall zu lesen.

    Tja, wer liest denn schon solche Neuerungen? Genau, niemand. Jeder
    erwartet von neuer Software dass sie genauso aussieht und funktioniert
    wie die alte Version. Und zwar nur bei Software! Alles andere auf der
    Welt MUSS anders aussehen und andere neue Funktionen/Knöpfe haben,
    denn ansonsten kann die Neuerung ja nicht erkannt werden.

    Und nein, ein Benutzer ist ein Benutzer der überhaupt nicht weiß dass
    es Neustarts gibt. Aus eigener Erfahrung kann ich dir schreiben, es
    gibt unwahrscheinlich viele die nicht mal wissen was der Unterschied
    zwischen Herunterfahren, Neustart und/oder Abmelden ist. Und deshalb
    ist fast allen Benutzern auf der Welt nicht klar, dass es nach der
    Installation von Updates einen Neustart braucht. Das ist für viele
    Schikane. Ein Benutzer hält es auch für Schikane wenn ein Programm ein
    Update installieren will, deshalb verlangen sehr viele das Abschalten
    von automatischen Updates bei allen möglichen Programmen.

    Wer also dadurch 14 Stunden Arbeit verliert ist definitiv selber schuld, selbst bei nur einer Stunde!

    Da geb ich uneingeschränkt recht.

    Die automatische Installation finde ich sogar gut. Wieviele Rechner habe ich schon gesehen, die "nicht mehr liefen" oder bis oben hin verseucht waren, bei denen seit Jahren keine Updates installiert wurden...

    Wobei es nichts nützt immer schön fleißig alle Updates zu
    installieren, wenn die Verseuchung durch anklicken von Links in
    dubiosen EMails ausgelöst wird.
    Servus
    Winfried


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    Samstag, 19. November 2016 13:03

  • Tja, wer liest denn schon solche Neuerungen? Genau, niemand.

    Und nein, ein Benutzer ist ein Benutzer der überhaupt nicht weiß dass
    es Neustarts gibt. Aus eigener Erfahrung kann ich dir schreiben, es
    gibt unwahrscheinlich viele die nicht mal wissen was der Unterschied
    zwischen Herunterfahren, Neustart und/oder Abmelden ist. ........

    Wobei es nichts nützt immer schön fleißig alle Updates zu
    installieren, wenn die Verseuchung durch anklicken von Links in
    dubiosen EMails ausgelöst wird.

    Ich kann mich noch gut erinnern, das mich selbst Windows 10 auf die Nutzungszeitn usw. hingewiesen hat, als das erste Update/Neustart anstand, nachdem ich mich entschied, auf W10 umzusteigen. 

    Und zu den "Nutzern" kann ich nur sagen, wir machen sehr viele Dinge aus reinem Instinkt, nur nicht am PC, speziell nicht bei Windows. Da wird vorausgesetzt, das immer alles reibungslos läuft ohne sich jemals Gedanken zu machen. Ähnlich wie beim Auto... Wenn ich da nicht in die Kurve lenke, macht es das .... Oh, ne... Doch nicht... ;)

    Und bei dubiosen Links in Mails sitzt das Problem vor dem Rechner... (PEBKAC)

    Aber Spaß bei Seite... Letztendlich kann man sagen: wenn man seinen Rechner verlässt, hat man vorher seine Arbeit zu speichern. Denn es ist egal, ob automatischer Neustart oder Stromausfall, auch früher gab es schon Datenverlust. auch bei anderen Betriebssystemen.


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    Samstag, 19. November 2016 13:31
  • Am 19.11.2016 schrieb Stefan Krömer:

    Und bei dubiosen Links in Mails sitzt das Problem vor dem Rechner... (PEBKAC)

    Aber Spaß bei Seite... Letztendlich kann man sagen: wenn man seinen Rechner verlässt, hat man vorher seine Arbeit zu speichern. Denn es ist egal, ob automatischer Neustart oder Stromausfall, auch früher gab es schon Datenverlust. auch bei anderen Betriebssystemen.

    +1 :)

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 19. November 2016 13:51
  • Microsoft hat aber kein recht einfach meinen Rechner neu zu starten und auch nicht ohne mein zutun Updates zu installieren.

    Wer wie ich schon sehr lange mit Windows arbeitet und neben der Entwicklung auch Administrator bei ein paar Firmen ist, weiß ganz genau das große Updates von Microsoft was System zerschießen können. Das aktuelle Anniversary update hat dies auch wieder einmal bestätigt. Kein vernünftiger Admin würde ein wichtiges System ohne Image Updaten. Jetzt hat man aber nicht mehr die Möglichkeit und wir als Admins, "dürfen die scheiße ausbaden"  

    Win 10 ist ein gutes System, dennoch wollen sehr viele Leute und Firmen nicht umsteigen, da sie kein bock mehr haben sich von Microsoft was aufzwingen zu lassen. Macht weiter so und ihr werdet ganz bestimmt irgendwann nur noch Geschichte sein.



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    Samstag, 19. November 2016 19:29
  • Wow, die Diskussion ist ja nun richtig in Schwung gekommen! Wenn auch nicht wirklich in die Richtung, in die ich gehofft habe...

    Zur Klarstellung: ich bin 64 Jahre alt, als ich Ende der 1970er Informatik zu studiern und als StudAs am Institut für Prozessrechnen der TU Wien zu arbeiten begonnen hatte, war die Hardware noch raumfüllend. Ich habe in Sprachen wie PDP-11 und VAX-Assembler programmiert, Sprachen wie Fortran, Pascal, Cobol, etc. verwendet und unterrichtet. Datenverluste durch Stromausfälle, Kurzschlüsse, Head-Crashes, etc. (das konnte man damals noch sehen, da die Disken aus den 19 Zoll Racks herausnehmbar waren) waren damals weit häufiger als heute. Ich weiß also, was Sichern ist, und dass ich es nicht getan habe, war mein Fehler, wie ich schon mehrmals ausgeführt habe.

    Nur, darum geht es mir nicht. Wenn es so ein unvermeidbares Ereigniss gewesen wäre, dann wäre es höhere Gewalt und ich hätte sicher keinen Post hier abgegeben. Der Schaden ist aber nicht durch ein Naturereignis, sondern durch eine schlecht programmierte Update-Software entstanden, und das wäre definitiv vermeidbar.

    Ich danke also allen Postern, die mich so nachdrücklich in meiner Erkenntnis, dass ich selbst schuld bin, bestärkt haben, ich hätte mich aber doch gefreut, wenn die konstruktiven Beiträge ein paar mehr gewesen wären. Also was könnte man verbessern und wie.

    Damit meine ich z.B. die von Stefan erwähnte Nutzungszeit. Die ist tatsächlich wertlos, da die maximale Nutzungszeit 12 Stunden beträgt.

    Oder ich habe in meinem ersten Post vorgeschlagen, dass der Benutzer mit einem Popup gewarnt wird, dass Updates anstehen. Dieser kann dann die offenen Sachen abschließen und auf OK clicken, womit das Update loslegt. Wenn innerhalb eines vernünftigen Zeitraumes kein OK geklickt wird, dann startet das Update so wie jetzt. Was ich definitiv kritisiere, ist die fehlende Vorwarnung.

    Nicht nur SW-Entwickler verlieren dadurch Arbeit, ich kann mir viele Business-Prozesse vorstellen, wo imenser Schaden entstehen kann. Nicht einmal unbedingt durch Datenverlust, sondern rein dadurch, dass er mittendrin abgebrochen wird (z.B. in Bereichen Krankenhaus, Pflege, Banken, Aktien-/Devisenhandel, etc.).

    LG Peter

    Samstag, 19. November 2016 21:54
  • Ok, aus der Sicht eins Administrators ist das offensichtlich ein großes Problem.

    Allerdings kann ich nicht sagen, das eines meiner Notebooks jemals einen Neustart gemacht hat, während ich damit gearbeitet habe. Vor kurzem habe ich ein Gerät neu installiert, mit der aktuellen Version, bei diesem Notebook poppte eine Meldung auf, das Updates heruntergeladen wurden und diese nun mittels Neustart installiert werden sollen. Ich wählte "nicht jetzt" und hatte meine Ruhe. Am nächsten morgen waren die Updates installiert, aber ich war ja vorgewarnt.

    Da ich auch sehr viel mit einem Gerät arbeite, auf dem immer die neuste Insider-Preview läuft, kann ich sagen, das die Nutzungszeit auf 18 Stunden verlängert wird. Zumindest ist es momentan der Fall.

    Meiner Meinung nach ist eine "Auto-save" in VS sinnvoll. Ob dieses Tool das richtige ist, weiß ich nicht. Ich habe es nicht getestet: AutoSaveAndCompile

    Gruß


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    Sonntag, 20. November 2016 01:21
  • Hallo Peter,

    mit dem Feedback-Hub bietet Microsoft unter Windows 10 eine einfache Möglichkeit an um Feedback zu geben. Inwiefern jedes einzelne berücksichtigt wird ist schwierig zu sagen, da viel maschinell verarbeitet wird.

    Zu den verschiedenen Nutzungszeiten an verschiedenen Tagen habe ich mal einen Eintrag erstellt: Detailliertere Einstellungen für Nutzungszeit ermöglichen

    Speziell da wird sich vielleicht noch etwas ändern, aber im großen und ganzen bezweifle ich mittlerweile dass sich noch groß etwas an dem sofortigen "Update-Zwang" ändern wird.

    Diese Auto-Neustart-Problematik hätte auch meine Arbeit schon mehrfach stören können. Manchmal läuft ein Auswertungsprozess eben mehrere Stunden und dann unbeaufsichtigt in der Nacht. Bisher hatte ich aber Glück.

    Aber es hat auch mehrere Gründe, warum ich auf nur einem meiner 4 Computer Windows 10 habe.


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    Sonntag, 20. November 2016 01:31
  • Du hast absolut recht es ist eine schlecht programmierte Update Software nur leider sieht das Microsoft anders. Aber nicht nur Microsoft sieht das so, heute ist es "In" uptodate zu sein und immer fleißig die neuen Nutzungsbedingungen zu unterzeichnen. Sogar ich als kleiner UWP App Entwickler kann ein Update so einstellen das es verpflichtend für alle User ist.

    Edit:

    So wie Avira das macht find ich es gut. Wenn ein Update mit Neustart ansteht meldet das Avira und man hat die Möglichkeit sofort neu zu starten oder in einer bestimmten Zeit wieder erinnert zu werden. Avira nervt dann solange bis man einen Neustart gemacht hat. Aber ohne mein OK passiert nichts.

    In diesem Popup könnte man noch den User aufklären warum Updates wichtig sind und was neues "tolles" dazugekommen ist.

    Ich dufte letzten Monat bei einer Firma 30 Rechner neu installieren da ein Update die Systeme teilweise verschossen hat. Für mich war das gut da ich dafür zusätzlich entlohnt wurde. Die Auftraggeber sind aber gar nicht glücklich.


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    Sonntag, 20. November 2016 01:31
  • Am 19.11.2016 schrieb Thomas Wycichowski:

    Microsoft hat aber kein recht einfach meinen Rechner neu zu starten und auch nicht ohne mein zutun Updates zu installieren.

    Da gab es kürzlich im MCSEBoard eine Diskussion dazu. Steht wohl so in
    den Lizenzbedingungen. Ansonsten am besten einfach gegen diese
    Vorgehensweise klagen.

    Wer wie ich schon sehr lange mit Windows arbeitet und neben der Entwicklung auch Administrator bei ein paar Firmen ist, weiß ganz genau das große Updates von Microsoft was System zerschießen können. Das aktuelle Anniversary update hat dies auch wieder einmal bestätigt. Kein vernünftiger Admin würde ein wichtiges System ohne Image Updaten. Jetzt hat man aber nicht mehr die Möglichkeit und wir als Admins, "dürfen die scheiße ausbaden"  

    MS rudert ja schon zurück. Am Anfang gab es keine Bürozeiten, jetzt
    von 12 auf 18 Stunden, langsam kommt die Kritik dort an, wo die
    Entscheider sitzen.

    Servus
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    Dienstag, 22. November 2016 19:30
  • Das Microsoft aus juristischer Sicht ein recht dazu hat, mag ich gar nicht bezweifeln. Dennoch greifen sie damit in meine persönliche Verhaltensweise ein und entscheiden über meinen Kopf hinweg und das finde ich persönlich am schlimmsten. Das geht schon stark in Richtung der Diktatur. Microsoft hat sich schon viel geleistet aber bisher habe ich mich noch nicht bevormundet gefühlt. Bürozeit und Nutzungszeit sind keine Lösung.


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    Dienstag, 22. November 2016 21:05
  • Am 22.11.2016 schrieb Thomas Wycichowski:

    Das Microsoft aus juristischer Sicht ein recht dazu hat, mag ich gar nicht bezweifeln. Dennoch greifen sie damit in meine persönliche Verhaltensweise ein und entscheiden über meinen Kopf hinweg und das finde ich persönlich am schlimmsten. Das geht schon stark in Richtung der Diktatur. Microsoft hat sich schon viel geleistet aber bisher habe ich mich noch nicht bevormundet gefühlt. Bürozeit und Nutzungszeit sind keine Lösung.

    Es müsste einfach jemand eine Klage starten, dann würden wir mehr
    sehen. ;)

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 26. November 2016 13:12

  • Es müsste einfach jemand eine Klage starten, dann würden wir mehr
    sehen. ;)

     "Schädigen" ist eigentlich in allen Rechtssystemen ein juristischer Tatbestand. Mir gefällt der Smiley hinter deinem Vorschlag nicht, Winfried. Er symbolisiert für mich die Arroganz des Stärkeren, die Microsoft immer schon, vor allem aber in letzter Zeit hervorkehrt. Es sagt, wir von Microsoft sind so groß und stark, dass wir uns nicht unbedingt um so störende Dinge wie Gesetze kümmern müssen. 

    Dass sowas ins Auge gehen kann, zeigte die Klage eines Salzburger Jus-Studenten, der vor einiger Zeit Facebook verklagt hat und diese Klage trotz einer Meute von hochbezahlten Anwälten der Gegenseite gewonnen hat.

    Ich habe kürzlich in einer österreichischen Tageszeitung "Die Presse" einen kritischen Artikel über das Updateverhalten von Windows 10 gefunden (http://diepresse.com/home/Tech/5123177/). Das wäre an sich nicht weiter bemerkenswert, es gibt immer wieder einmal kritische Stellungnahmen in Print oder im Netz. Die Presse ist jedoch eine konservative Zeitung, die überwiegend von Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft gelesen wird, die normaler Weise eigentlich mit IT nichts am Hut haben. Wenn dort so ein Artikel erscheint, dann ist das doch ziemlich ungewöhnlich. Das bedeutet nämlich, dass nicht nur wir Insider darüber klagen, sondern dass offensichtlich auch ganz gewöhnliche Nutzer-/Käferschichten hier ein Problem haben.

    Da wir alle (wie ich annehme) in der einen oder anderen Weise von MS und von Windows wirtschaftlich abhängig sind, sollten wir das Thema vielleicht weniger mit Arroganz und eher konstruktiv angehen. D.h. wenn es ein offensichtliches Problem gibt, dann sollten wird ideologiefrei und emotionslos darüber reden und versuchen, es zu lösen.

    Wie schnell im Bereich Technologie fundamentale Änderungen möglich sind, wobei große und renomierte Unternehmen innerhalb relativ kurzer Zeit von der Bildfäche verschwunden sind, haben ich in meinem Leben schon oft erlebt (DEC, Control Data, Nokia, um nur ein paar zu nennen).

    LG Peter

    Sonntag, 27. November 2016 10:35
  • Hallo Peter,

    es steht dir doch frei, es dem Salzburger Jus-Studenten nachzumachen und Microsoft wegen der AutoUpdate und AutoNeustart Problematik zu verklagen.

    Und das hat nichts mit Arroganz zu tun sondern einfach mit der Tatsache, dass ein solches Unterfangen aus vielerlei Gründen für den überwiegenden Anteil der Betroffenen schlicht nicht durchführbar ist.

    Ich denke, Du bist dir darüber im klaren, dass solch ein Prozess extrem viel Zeit und noch mehr Geld kosten kann und wird. Wer hat von beidem genug, um sowas durchzuziehen? Ich hab weder das eine noch das andere. Du etwa? Und wegen was sollte man in deinem Fall klagen? Mir fällt nichts ein, von dem der Richter nicht sagen wird "Selbst schuld".

    Sollte in einem Umfeld, bei dem es um Menschenleben geht, eine Software eingesetzt werden, von der bekannt ist, dass sie mal eben so ab und an Neustarts ausführt, ist das sicherlich auch eher in der Verantwortung des Herstellers dieses Geräts/der entsprechenden Software. Microsoft wird sicher aller Wahrscheinlichkeit nach auch entsprechend abgesichert haben, dass ihre Software in bestimmte Bereichen eben nicht eingesetzt werden darf.

    Mir geht es nicht darum, Microsoft in allem, was sie tun, zu verteidigen. Auch mir stoßen einige Sachen recht bitter auf. Aber ganz realistisch betrachtet ist es irrsinnig zu glauben, man könnte durch Juristerei etwas grundlegendes daran ändern. Das mag in den USA funktionieren, die ein komplett anderes Rechtssystem und auch ein anderes Rechtsempfinden haben, in Europa funktioniert das aber nicht. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

    So oder so: Hier (also im MSDN Forum) ist der definitiv falsche Platz um seinen Unmut kundzutun und auf Antwort/Änderung seitens Microsoft zu warten. Plätze wie Uservoice wären da besser geeignet, leider hat Microsoft diese Site für Windows 10 geschlossen. Also bleibt wahrscheinlich nur noch das Feedback Tool in Windows selbst, kann man auch mal machen, man kann's aber auch einfach sein lassen.

    Das heißt, Du kannst dich gerne hier über das Problem aufregen und von einem dir entstandenen Schaden sprechen und etwas wie

    Ich hätte erwartet, dass jemand zumindest sagt: "haben wir zur Kenntnis genommen und weitergeleitet", oder zumindest "Sorry, tut uns leid, dass wir dir 1.000 € Schaden verursacht haben".

    zu schreiben aber das ist zum einen vergebene Liebesmüh und zum anderen hat nicht Microsoft diesen Schaden verursacht.


    Gruß, Stefan
    Microsoft MVP - Visual Developer ASP/ASP.NET
    http://www.asp-solutions.de/ - Consulting, Development
    http://www.aspnetzone.de/ - ASP.NET Zone, die ASP.NET Community

    Sonntag, 27. November 2016 11:54
  • Da wir alle (wie ich annehme) in der einen oder anderen Weise von MS und von Windows wirtschaftlich abhängig sind, sollten wir das Thema vielleicht weniger mit Arroganz und eher konstruktiv angehen. D.h. wenn es ein offensichtliches Problem gibt, dann sollten wird ideologiefrei und emotionslos darüber reden und versuchen, es zu lösen.

    Wir werden das Problem aber nicht lösen können. Bei Microsoft hilft nur eins, massive Umsatz Einbußen. Da Microsoft aber sein Ziel von 1 Milliarde Windows-10-Installationen bis 2018 nicht schaffen wird, und ich niemanden kenne der Win 10 uneingeschränkt empfehlen kann, wird der Tag noch kommen. Einfach zurücklehnen, Kaffee trinken und das speichern nicht vergessen.


    Montag, 28. November 2016 00:12
  • Hallo zusammen,

    @Stefan: ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich klagen will, nämlich aus genau den Gründen, die du angeführt hast. Ich habe weder Zeit, noch Geld, noch Nerven für sowas. Ich nehme an, der erwähnte Jusstudenten stammt aus begütertem Elternhaus und neben Andy Warhols 15 Minuten Ruhm hat er vielleicht auch eine gute Seimnarnote bekommen. Ich wollte nur sagen, dass auch für große, arrogante Unternehmen ein Risiko besteht, dass sich ihrer mal jemand annimmt...

    @Thomas: Ja, leider werden wir das Problem nicht lösen. Im Gegensatz zu dir glaube ich aber, dass MS ihr Ziel erreichen wird. ich habe nämlich lange genug in großen Corporations gearbeitet, um den kleinen, aber nicht unwesentlichen Unterschied zwischen veröffentlichen und tatsächklichen Zahlen zu kennen. Und danke für die Erinnerung! ;)

    LG Peter

    Montag, 28. November 2016 12:57
  • Seit Win ME ist jedes 2 OS von Microsoft schrott. MS hat noch nie seine absurden Ideen durchbekommen und sich früher ober später der masse gebeugt. Außerdem ist es doch nur Strategie.

    Entwickelt man ein neues Element muss man erstmal schauen was die Masse dazu sagt.

    Halten alle die klappe und es wird genutzt "Top"

    Regen sich nur ein paar auf "Ok, Spinner gibt es immer."

    Regen sich viele auf, "anpassen".

    Dann fängt der Kreislauf wieder von vorne an.




    Montag, 28. November 2016 21:05
  • Seit Win ME ist jedes 2 OS von Microsoft schrott.

    Das musste ich jetzt mal aufgreifen, SORRY...

    3.xx - nehmen wir mal so hin

    95 - fand ich gut

    98 - naja..

    98 - besser als 95

    ME - Unfall!

    2000 - ich fand's Klasse

    XP - spitze

    Vista - Unfall! (was das sollte, hab ich bis heute nicht verstanden)

    W7 - Top²!

    W8 - Unfall

    W8.1 - (richtig) gut

    W10 - ich würd's nicht gegen ein anderes eintauschen wollen...


    Freiberufler im Bereich Softwareentwicklung Von der PLC und Robotik zu VB.NET & C#, vorrangig WPF und UWP

    Montag, 28. November 2016 22:12
  • W2000 (NT5.0) und XP(NT5.1) sind für mich ein System, da es mehr Marketing und etwas Farbe war als Neuentwicklung.

    ME - Schrott

    2000/XP - Gut

    Vista - Schrott

    W7 - Gut

    W8 - Schrott

    W10 - eigentlich gut  




    Dienstag, 29. November 2016 10:23
  • Also ganz offensichtlich läft das so:

    Bei MS sitzen tausende hochbezahlte Entwickler herum, die irgendwie ihre Daseinsberechtigung als Knoten im Organigramm nachweisen müssen. Also kommt von Zeit zu Zeit einer mit einer genialen Idee und kommuniziert diese intern. Je nach persönlicher Auslastung machen das in einer Zeitperiode jeweils mehrere. Und falls ihnen nichts Neues einfällt, dann kommen zumindest Ideen, wie man Bestehendes ganz anders aussehen lassen könnte.

    Diese Ideen werden der Führungsebene vorgetragen (s. Daseinserechtigung), die keine davon versteht. Der, der am lautesten/buntesten präsentiert, hat gewonnen und die Idee wird umgesetzt und als große Neuerung präsentiert. Kompatibilität mit Existierendem oder gar Kontinuität oder Kunden-Impact sind nebensächlich, Hauptsache es ist aufregend und bunt und vor allem neu.

    Dann kommt mit maximalem Trara das Rollout der Neuerung.

    Und dann - siehe Thomas - schauen wir, was die Kunden sagen (MS hat damit offensichtlich eine Trefferquote von unter 50%, wenn man den Erfolg der einzelnen Betriebssystemversionen betrachtet).

    Kein Freiberufler und keine SW-Bude könnte sich so eine Vorgangsweise leisten, ohne innerhalb kurzer Zeit am Rand ihrer wirtschftlichen Existenz zu stehen. Ich muss ganz genau verstehen, was mein Kunde will und nicht will und entsteht einmal durch meine Software gar ein Schaden, dann bin ich blitzartig weg vom Fenster. 

    Abgesehen von den OS ist das Officepaket ein perfektes Beispiel für diese Abläufe: bei jeder neuen Version gab es außer ein paar exotischen, kaum genutzten Funktionen nichts Neues, aber die Benutzeroberfläche war wieder ganz anders als bei der Vorwersion. Daher mussten die Kunden scharenweise Mitarbeiter zu Office-Schuiungen schicken, ein ganz wesentlicher Kostenfaktor, der nur mit vernehmberm Zähneknirschen akzeptiert wurde.

    Das wurde bisher mangels Alternative von den Kunden geschluckt, doch langsam aber sicher kristallisieren sich auch diese und je öfter MS seine Anwender verärgert, desto größer wird die Motivation, sich diese auch anzuschauen und letztlich einzusetzen.

    Und da ich, abgesehen von meiner zarten Jugend mit RSX-11, VMS und Unix, seit Jahrzehnten mit Windows arbeite, macht mir das doch Sorgen und hat mich zu meinem OP geführt, da ich wissen wollte, ob nur ich das so sehe.

    LG Peter

    Dienstag, 29. November 2016 12:05
  • Am 27.11.2016 schrieb Peter_SkAt:

    Es müsste einfach jemand eine Klage starten, dann würden wir mehr
    sehen. ;)

     "Schädigen" ist eigentlich in allen Rechtssystemen ein juristischer Tatbestand. Mir gefällt der Smiley hinter deinem Vorschlag nicht, Winfried. Er symbolisiert für mich die Arroganz des Stärkeren, die Microsoft immer schon, vor allem aber in letzter Zeit hervorkehrt. Es sagt, wir von Microsoft sind so groß und stark, dass wir uns nicht unbedingt um so störende Dinge wie Gesetze kümmern müssen. 

    Arroganz wollte ich damit ganz sicher nicht ausdrücken, ganz im
    Gegenteil. Wenn jemand dagegen klagen will, einfach los. Ob es hilft?
    Glaub ich nicht. Aber es ist alles gesagt hier im Thread, Feedback
    über den Feedback Button abgeben und hoffen es kommt genug davon an
    der richtigen Stelle an.

    Servus
    Winfried


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    Dienstag, 29. November 2016 19:36
  • Nun bin ich deutlich jünger als die meisten hier und habe auch erst mit Windows 7 so richtig angefangen einen Computer zu benutzen, obwohl ich auch bei XP schon mehr Wissen hatte, als fast alle die ich damals kannte. Mein Sichtfeld ist also bei weitem nicht so groß wie eures. Aber...

    Warum ist Vista oder Windows 8 so schlecht? Vielleicht wegen den Medien, den so genannten "Fach Zeitschriften"?
    Zugegebener Maßen kann ich nicht viel zu Vista sagen, außer dass ich jahrelang einen Laptop "betreute" bei dem Vista besser läuft als jetzt Windows 10. Und Windows 8 ist noch immer mein liebstes System. Teilweise noch vor 8.1***

    Speziell dachte ich da gerade an den vollkommen nutzlosen Startbutton. Aber der normale Benutzer ist eben überfordert oder zu blöd eine Suchmaschine zu benutzen. Soweit zumindest meine Erfahrung. Zugegeben ist das mit dem fehlenden Startbutton sicher nicht der beste Schachzug gewesen, ich würde den Platz aber trotzdem gern noch für was anderes verwenden. Aber nein, in meinen Augen vor allem dank diverser Schmierblätter hatte Windows 8 seinen Ruf bevor es überhaupt ein Bruchteil der potentiellen Nutzer mal ernsthaft angesehen hat.

    Was Office betrifft, so erinnere ich mich noch gut an meinen Umstieg auf Office 2007, von irgend einem Vorgänger. Damals hatte ich in der Schule eine 4 in Informatik, mir fiel das also bei weitem nicht leicht. Aber schwerer fand ich es nun auch nicht die Menüs zu finden.
    Und als ich vor 3 Jahren plötzlich wieder ein Office 2003 nutzen musste (wieder in der Schule) brauchte ich auch keine Hilfe um mich in den Menüs zurecht zu finden.
    Ich mag vielleicht von Natur aus eine gewisse Begabung haben keine Probleme mit so etwas zu haben. Aber so wie ich es von Freunden und verwenden höre, ist auch deren Meinung nicht ihre eigene.

    Das ist alles sehr distanziert vom Unternehmsumfeld gedacht. Damit habe ich schlicht zu wenig Erfahrung um mich dazu ordentlich äußern zu können. Aber meine private Ansicht spricht trotz allem eher für Microsoft und ruft danach dass das Problem ein wenig selbst verschuldet ist.

    Ein kleines Unternehmen würde mit der Strategie von Microsoft vielleicht nicht lange überleben. Aber die Anzahl der Kunden ist auch eine andere. Und Abwärtskompatibilität ist in meinen Augen gut genug gegeben.

    PS: Nur um das nochmal zu betonen: Windows 10 Updatestrategie mag ich trotzdem nicht...

    ***Um die Rangfolge abseits des Themas meines Posts fortzusetzen:
    Ich führte vor wenigen Wochen einige Gespräche mit anderen MVPs über die Qualität von Windows 10 und was sie so davon halten. Einig waren wir uns darin, dass es viele gute Strategien gibt. Das hat den meisten gereicht um es als das "beste Windows aller Zeiten" zu bezeichnen bzw. Microsofts Werbespruch zu akzeptieren.
    Die miese Umsetzung (und da meine ich richtige Bugs und nichts was ja wie die Updates fast schon vorhersehbar ist) führt für mich allerdings dazu, dass Windows 10 den letzten Platz meiner bisher genutzten Windows Systeme belegt. 4 meiner 5 Rechnern nutzen Windows 8/8.1...


    Tom Lambert - .NET (C#) MVP
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    Ich: Webseite | Code Beispiele | Facebook | Twitter | Snippets

    Dienstag, 29. November 2016 22:20
  • Hi all,
    im Gegensatz zu Tom arbeite ich schon länger mit Windows, seit dem 16-Bit Windows 3.1, vorher mit u.a. mit dem VAX/VMS. Leider ist das heutige Windows 10 noch sehr weit entfernt von den virtuellen Technologien im VMS und vermutlich wird es noch einige Jahre dauern, bis Microsoft ein ähnliches Niveau erreichen wird. Die wesentliche Ursache dafür ist die Notwendigkeit, Techniken weiter zu unterstützen, die zu Zeiten teurer RAM's und geringer Festplattenkapazitäten eingeführt wurden. Ein anderer Konflikt entsteht durch die Konkurrenz, die vor allem durch neue Bedientechnologien Microsoft herausfordert. Und diese Zwänge führen zu immer neuen Lösungen, die sich von vorherigen Versionen unterscheiden und Anwender vor neue Herausforderungen stellen.

    Aus meiner langjährigen Erfahrung beim Erstellen von Anwendungslösungen kenne ich das Hin und Her in den Versionen. Oft ist eine längere Zeit genutzte Version mit neuen Funktionen zu erweitern und trotz umfangreicher Tests und Schulungen der Anwender gibt es gehäuft Probleme bei der Nutzung der neuen Version. Mit der nächsten Version wird dann versucht, diese Probleme zu beseitigen. Viele Anwender sagen mir in den Schulungen: "wir nutzen die Software erst nach dem Erscheinen des Service Packs 1".

    Besonders schwer haben es Anwender, die sich von gewohnten Arbeitsweisen verabschieden müssen, um Bedientechnologien der neuen Versionen zu nutzen. In Schulungen haben mir alte Anwender von Office beim Erscheinen der Menübänder (RibbonBars) gesagt, dass sie das unmöglich, unhandlich und unverständlich empfinden. Neueinsteger dagegen waren begeistert von den Menübändern.

    Ähnlich empfinde ich auch den Übergang zur Nutzung von Windows 10. Ich komme damit sehr gut zurecht und habe weder mit der Standardsoftware noch mit selbst erstellten Anwendungen Probleme, die sich auf das Betriebssystem zurückführen lassen. Mich stört auch die Update-Technologie im Windows 10 nicht bzw. ich hatte noch nie damit Probleme außer vielleicht manche Updates, die doch sehr lange dauerten, was bei Schulungen zum Beginn recht nervig werden kann. Durch den Anwender gesteuerte Updates würden viele Anwender überfordern und zu Sicherheitsproblemen führen, die wir aus der Zeit vor Microsofts Sicherheitsinitiative zur Genüge kennen. Der massenhafte Ausfall der Speedports der Telekom am letzten Wochenende, von der 900000 Anwender betroffen waren, zeigt, wie wichtig solche automatischen Updates sein können.


    --
    Viele Grüsse
    Peter Fleischer (MVP Reconnect, Partner)
    Meine Homepage mit Tipps und Tricks


    Mittwoch, 30. November 2016 05:56
  • Am 29.11.2016 schrieb Tom Lambert (Koopakiller) [MVP]:

    Warum ist Vista oder Windows 8 so schlecht? Vielleicht wegen den Medien, den so genannten "Fach Zeitschriften"?

    VISTA war 'schlecht' wegen der UAC. Und VISTA benötigte richtig
    schnelle HDDs, dann war VISTA in Ordnung. Ich hab ca. 2 Jahre damit
    produktiv gearbeitet und war zufrieden.

    W8.x wird schlecht geredet wegen Modern UI. Aber mit Hilfe der Classic
    Shell sieht W8.x aus wie W7, alles ist gut. Hier und in der Firma
    läuft alles auf W8.1, und das ganz wunderbar. ;)

    Servus
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    Mittwoch, 30. November 2016 18:08