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Word.Serienbriefanbindung an ACCDB ??? RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich habe eine Word-Makro (2003), das einen Serienbrief mit Adressen aus eine Access-MDB erstellt. Im Makro kann ich mit  einigen Parameter die gewünschten Adressen auswählen. Im Makro-Code wird dann ein MailMerge-Objekt erzeugt und mit OpenDateSource die Verbindung zur Access-MDB hergestellt. Conncetion sieht dabei ungefähr so aus:

    DSN=Microsoft Access-Datenbank;DBQ=D:\Data\Access\Address.mdb;DriverId=281;FIL=MS Access;MaxBufferSize=2048;PageTimeout=5 

    SqlStatement und SqlStatement1 enthalten dabei den Select mit Feldliste, Where-Klausel und Order-By Bedingungen.

    Wie schon gesagt: das funktioniert!

    Nun habe ich meine Address.mdb in eine Address.accdb konvertiert und versucht, dieses Makro - jetzt alles unter Office 2013 - darauf anzuwenden. Gut, mit der Änderung von mdb in accdb ist es nicht getan, DriverId ist jetzt wohl 25 und hinter DSN habe ich 'MS Access Database' beim suchen im Netz gefunden. Ich habe auch aber folgendes gefunden

    Connection:="Provider=Microsoft.ACE.OLEDB.12.0;Data Source=<Pfad+Dateiname>;" oder
    Connection:="TABLE Addresses"

    plus einige Varianten davon. Völlig egal: nichts davon funktioniert!

    Normalerweise kommt eine Meldung, dass eine MDB (!) nicht gefunden wurde, nach der übrigens niemals gefragt wurde. Danach kann ich per Dateiauswahl zwar gerade noch die eigentlich ACCDB wählen und dann noch eine Tabelle, bekomme dann aber sämtliche Datensätze angeboten, in meinem Fall 992, ich wollte aber eigentlich nur 7 Briefe verschicken.

    Bei meiner Suche im Netz konnte ich feststellen, dass wohl auch einige andere an diesem Versuch gescheitert sind. Bisweilen wurde dort empfohlen, dass man doch besser eine Serienbriefsteuerdatei (txt) nehmen solle. So etwas kann ich eigentlich nur als ganz schlechten Scherz empfinden.

    Meines wissens hat sich an der Serienbrief-Technik in Word seit Verion 6.0 (vermutlich sogar seit Winword 2.0) nichts getan.  Die Tatsache, dass man das SQL-Statement bei 255 Zeichen aufteilen muss, mag ja letztlich ODBC geschuldet sein, ist aber ein Armutszeugnis. Mein Makro holt an anderer Stelle ganz locker Daten aus der selben Datenbank via ADO. Warum geht das nicht bei Serienbriefen? Vermutlich weil man seit langem wohl denkt, dass nur noch Briefmarkensammler oder obskure Postjunkies soetwas brauchen. Ist davon auszugehen, dass der Serienbrief demnächst ganz verschwindet?

    Auf jeden Fall würde mich sehr interessieren, ob es jermandem gelungen ist, automatisiert einen Serienbrief in Verbindung mit einer ACCDB und inklusive SQL-Einschränkungen zu erzeugen, und bitte wie?


    Grüße aus Köln am Rhein - Klaus Trapp

    Donnerstag, 4. September 2014 23:18