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Problem bei Weitergabe einer in VisualStudio2008 erstellten Windowsanwendung RRS feed

  • Frage

  • Mit einem Setupprogramm wurden die entsprechenden setup.exe und msi-Datei erzeugt.
    Die Anwendung soll Net Framework 2.0 laufen.
    Wenn ich das Setup in Vista durchführe, funktioniert es.

    Aber es soll auf einem Windows2000-Rechner laufen. Und da kommt bei Aufruf der setup.exe folgende Fehlermeldung:
    "Prozedureinsprungpunkt "HeaperSetInformation" wurde in der DLL "Kernel32.dell" nicht gefunden".

    Ich habe es auf verschiedenen W2000-Rechnern ausprobiert. Es geht überall nicht. Wenn ich die msi-Datei aufrufe, wird eine Installation von .NET Framwork 3.5 verlangt, obwohl alle Einstellungen vom Beginn an mit der 2.0 durchgeführt wurden.

    Ein Versuch das gleiche Programm über ein Setup in VisualStudio2005 erstellt, funktioniert dann ohne Probleme.

    Die Frage: Kann man überhaupt im VisualStudio2008 Programme entwickeln, die in Windows2000 laufen sollen? Und woran könnte es liegen?


    Mit freundlichen Grüssen.

    Donnerstag, 11. September 2008 10:19

Alle Antworten

  • AFAIk wird mit W2k-SP4 vorausgesetzt!

    Siehe:

    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=79BC3B77-E02C-4AD3-AACF-A7633F706BA5&displaylang=en

     

    .NET 3.5 wird aber erst ab XP supported (also kein W2k!)

    Donnerstag, 11. September 2008 11:46
  •  

    Auf den W2K-Rechnern, auf dem SP4 installiert war, trat der Fehler bei Aufruf der Setup-Datei auch auf.

    Irgendwie schon komisch, da wird VS2008 mit einer hohen Flexibilität bezüglich bezüglich der Network-Einstellungen angepriesen. Ist ja eigentlich auch gut so. Aber wenn dann doch das Betriebssystem sich verweigert, dann ist es irgendwie auch nicht mehr flexibel.
    Ein Reihe meiner Auftraggeber nutzen halt noch das W2K, schon weil sie mit Software arbeiten, die es gar nicht mehr gibt unter XP oder Vista.

    Freitag, 12. September 2008 13:49
  • Hi Martin,

    was kann man dazu sagen.. vieleicht vor dem Hintergrund der deutschen Erfolge angesichts der Olympiade 2008:
    Ein Reiter ist nur so gut wie der Gaul auf dem er sitzt?

    Spaß beiseite..
    Auch meine Firma hat eine Reihe von Kunden die sich von älteren OS Versionen nur schwer trennen können. Es ist ja nicht so das sie nicht wollten, es ist vielmehr die Ungewissheit ob (Unternehmenskritische) laufende Anwendungsprogramme nach einem OS Rollout noch funktionieren.

    Jepp auch dafür gibts Tests/Lösungen u.v.m. ..trotzdem bleibt für viele Kunden das nicht einschätzbare Risiko danach ggf. vor einem Scherbenhaufen zu stehen (von den Kosten mal ganz abgesehen).

    Manche (aufgeschlossene und willige) Kunden lassen sich durchaus für Ihre Kernsoftware incl. OS Server/Desktop Landschaft eine Risikoanalyse zum Thema Migration / Portierfähigkeit / Neuprogrammierung / Personal / Schulung / Kosten u.v.m. erstellen.

    Selbst wenn darin steht, das es mit vertretbarem Aufwand möglich ist im Zeitraum x bis y alles zu portieren, scheuen viele Entscheider (vor allem technisch nicht versierte Kaufleute) trotzdem noch weiterhin das Risiko und stecken lieber Geld in die Pflege von Altsystemen. Dies trifft umso mehr zu wenn die Altlasten Kundenspezifisch programmiert wurden.

    Mein Rat an Dich:
    Halt Dir für den Support dieser Kunden (so wie wir auch) einen Zoo von Entwicklungswerkzeugen (grundsätzlich incl. aller OS Varianten)
    vor. Am besten solche die dem Zeitlichen Entwicklungsstand des OS/Anwendung die es zu pflegen gilt entsprechen.

    Um hier den Kosten-/Nutzenfaktor für Dich zu erhöhen und nicht ggf. unnütz das Jahr über Blech im Keller betreiben zu müssen, nutz Virtualisierungstechnik. Das hat den zusätzlichen Charme das Du darin nicht nur entwickeln sondern auch sofort (das spätere Einsatzszenario so genau wie möglich - zumindes C/S Strukturen - nachgestellt) testen kannst.

    Das bewahrt Dir beim Kunden stets das Ansehen, da Du ja Deine Lösung (außerhalb der Räume des Kunden) bereits getestet hast und somit zumindest weist, das es nur noch wenige Faktoren gibt die ggf. zu einem Versagen zur Laufzeit führen.

    Ist nur ein Vorschlag ;-)
    Sayonara - Helmut

    Samstag, 13. September 2008 00:07
  • Windows 2000 Entwickliung ist mit Visual Studio prinzipiell möglich.
    Schau mal in deinen Projektdaten nach ob du nicht doch irgendwo einen verweis auf Assemblies der 3.5er Frameworks hast oder ob du es bei den "benötigten Komonenten" ausgewählt hast. Anders kann man das ja nicht erklären wieso das mit installiert werden soll.
    Samstag, 20. September 2008 08:46