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[Info] Autoscaling (Teil 2c von …?)

    Allgemeine Diskussion

  • Hallo zusammen,

    wie ich gestern schon angekündigt habe, möchte ich diesmal auf die verschiedenen Elemente und Attribute bei der Definition von Constraint Rules eingehen. Zur Erinnerung hier noch einmal die Abbildung der Regel.

    Beim Einsatz des Autoscaling Application Blocks, müssen ein Element vom Typ Constraint Rules und mindestens ein Childelement vom Typ Rule definiert werden.

    Während die maximale Anzahl der Constraint Rules Elemente auf genau eins begrenzt ist, wird die maximale Anzahl der Rule Elemente, nur von eurem tatsächlichen Bedarf bestimmt.

    Ein Rule – Element besteht aus den Childelementen Timetable und Actions. Beide Childelemente dürfen maximal einmal pro Rule vorhanden sein. Beide Childelemente sind aber optional, d.h. sie müssen nicht vorhanden sein. (Im Falle des Childelement Actions macht letzteres aber keinen Sinn).

    Das Actions Element besteht aus ein oder mehreren Childelementen vom Typ Range. Sollten mehrere Range Elemente zum Einsatz kommen, wird der Gültigkeitsbereich für die jeweiligen Ranges, durch das Attribut Target festgelegt.

    Ok, das war es zum Aufbau der Regeldefinition.

    Jetzt sollten wir das Element Timetable noch einmal näher betrachten. Ohne dieses Element, wäre die präzise Steuerung der Skalierung bzw. Drosselung von Windows Azure Applikationen gar nicht möglich..

    Das Element Timetable hat drei Pflicht - und zwei optionale Attribute.

    Pflichtattribute sind:

    • StartTime – Gibt den Startzeitpunkt der Regel an
    • Duration – Gibt den Zeitraum der Regelgültigkeit in Stunden an
    • UTC Offset – Gibt die zeitliche Abweichung der StartTime von UTC Zeit in Stunden an.

    Das Attribut UTC Offset ist nur wichtig, wenn mit unterschiedlichen Zeitzonen gearbeitet wird. Achtung! Zeitliche Abweichungen aufgrund von Sommerzeit, muss manuell geregelt werden (z.B. durch zusätzliche Regeln)

    Optionale Attribute sind:

    • StartDate – Ab wann ist meine Regel gültig.
    • EndDate – Bis wann ist meine Regel gültig.

    Was fehlt?

    Für eine sinnvolle Nutzung brauchen wir nicht nur die Zeitangaben sondern auch das sog. Wiederholungsmuster. In meinen Beispiel ist das Wiederholungsmuster: Jeden Freitag.

    Angaben zum Wiederholungsmuster werden in Form von Recurrence Pattern definiert.

    Folgende Recurrence Pattern stehen zur Verfügung:

    • <daily /> = Tägliche Wiederholung
    • <weekly days=“Hier den Tag oder die Tage eintragen“ /> = Wöchentliche Wiederholung am…
    • <montly dayOfMonth=“Hier den Tag des Monats eintragen z.B 2“ /> = Monatliche Wiederholung z.B am 2.
    • <yearly dayOfMonth=“Hier den Tag des Monats eintragen z.B 18“ month=“Hier den Monat eintragen z.B. 2“ / > = Jährliche Wiederholung z.B.am 18 Februar
    • <relativeMonthly dayOfWeek=“Hier den Tag eintragen z.B. Friday“ position=“Last“ /> = Monatliche Wiederholung am letzten Freitag des Monats
    • <relativeYearly dayOfWeek=“Hier den Tag oder die Tage eintragen z.B. Friday“ month=“Hier den Monat eintragen z.B. 2“ position=“First“ /> = Jährliche Wiederholung am ersten Freitag im Februar

    Gültige Werte für das Attribut Position; First, Second, Third, Fourth, Last

    Das Recurrence Pattern wird als Childelement dem Element Timetable hinzugefügt.

    So das war es zum Thema Constraint Rules. Ab der nächsten Folge geht es mit den Reactive Rules weiter.

    Schöne Grüße

    Oliver

    [Orginalpost: http://wazcommunity.wordpress.com/2012/04/22/autoscaling-teil-2c-von/ ]

    Montag, 23. April 2012 07:40
    Moderator