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Code in deutscher Sprache

    Frage

  • Hallo,

    ein interessantes Spiel und Ansatz. Was mir aber beim Lesen des Codes aufgefallen ist: Warum  Bezeichner, Funktionen etc. in deutscher Sprache ???
    Nix gegen Deutsch, bei Handbüchern etc. manchmal ganz praktisch, aber beim Code mit der Möglichkeit es weltweit zu veröffentlichen etc. und nicht nur
    deutschsprachige Programmier daran teilhaben zu lassen, ist unsere Landessprache nicht der richtige Ansatz.  Lesbarer wird es dadurch auch nicht
    (aber das ist Ansichtssache - Code sollte sich quasi als Text lesen lassen).

    elli
    Sonntag, 12. November 2006 12:17

Antworten

  • Moinsen,

    aaaaalso, es gibt natürlich einen guten Grund warum alles in deutsch ist: Weils geht ;-) Ich habe aber auch noch ein mulmiges Gefühl wenn ich Umlaute in Variablenamen sehe...
    Ne, quatsch. Ich persönlich bevorzuge auch englische Bezeichnungen, weils einfach meinstens treffender und kürzer ist. Aber für Leute, die neu einsteigen wollen ist das oft eine Hemmschwelle. Hier gehts drum die Sache zu verstehen und nicht auch noch interpretieren zu müssen was der Autor damit sagen wollte.

    Eine Portierung ins internationale ist ja vorherst nicht geplant - also ein rein deutsches Produkt für junge Programmierer die vielleicht noch nicht ganz so unbeschwert in englischen Texten klar kommen. Lasst euch aber nicht davon abhalten englische Wrapper für die Ameisenklasse zu schreiben. Ich fänds witzig.

    Aloa
    Tom
    Montag, 13. November 2006 13:28

Alle Antworten

  • Hallo elli,

    es ist zwar nur eine Mutmaßung, aber ich denke das der code aus dem Grunde in deutsch verfasst wurde, damit man so leichter die Grundzüge und das Verständnis für die Programmierung von künstlicher Intelligenz in Spielen aufbringt.

    Den Code in der eigenen Sprache zu lesen, hat nun mal den Vorteil, das man so besser begreift und besser versteht.
    MfG Thomas Rabe
    Sonntag, 12. November 2006 12:29
  • was corax schreibt, scheint mir der Grund zu sein. Allerdings würde ich ebenfalls englische Bezeichner bevorzugen.

    Ich hab eine Hilfsklasse geschrieben, mit getZucker und addZucker und da wurde ich doch fast ausgelacht für


    Man könnte theoretisch Ameise ableiten und jede Methode in eine neue, englische Methode packen. Aber das deckt sich dann auch wieder nicht mit der Doku. Außerdem müsste man bei Obst, Käfer usw. das auch alles machen. Riesen Aufwand.

    Ich wäre aber auch lieber für englische Bezeichner gewesen!
    Sonntag, 12. November 2006 14:52
  • Moinsen,

    aaaaalso, es gibt natürlich einen guten Grund warum alles in deutsch ist: Weils geht ;-) Ich habe aber auch noch ein mulmiges Gefühl wenn ich Umlaute in Variablenamen sehe...
    Ne, quatsch. Ich persönlich bevorzuge auch englische Bezeichnungen, weils einfach meinstens treffender und kürzer ist. Aber für Leute, die neu einsteigen wollen ist das oft eine Hemmschwelle. Hier gehts drum die Sache zu verstehen und nicht auch noch interpretieren zu müssen was der Autor damit sagen wollte.

    Eine Portierung ins internationale ist ja vorherst nicht geplant - also ein rein deutsches Produkt für junge Programmierer die vielleicht noch nicht ganz so unbeschwert in englischen Texten klar kommen. Lasst euch aber nicht davon abhalten englische Wrapper für die Ameisenklasse zu schreiben. Ich fänds witzig.

    Aloa
    Tom
    Montag, 13. November 2006 13:28
  • Hallo Leute,

    erstmal um Tom zu bestätigen -  die Ameisen sollen auch in die Schulen (Informatik-Unterricht!) und deshalb wollten wir nicht voraussetzen, daß alle Lehrer Englisch können (grins!) ... auch jüngere Nachwuchsprogrammierer können oft nicht so toll Englisch. Da dachten wir, deutsche Bezeichnernamen wären ausnahmsweise ein gute Idee.

    Wahrscheinlich muß ich das Ganze aber teilweise in Engslich übersetzen lassen, weil die Ameisen so abgehen daß unsere US-Kollegen neugierig werden und die Ameisen auch wollen. Und die können kein Deutsch!

    Liebe Grüße,

    Uwe

    Montag, 13. November 2006 15:42
    Moderator
  • ich gebe zu, ich finde es toll, das die ameisen komplett in deutsch sind. ich hab so meine probleme mit der englischen sprache. das bestätigt die aussage von uwe *gg*

    aber für dieses kleine projekt können deine US-Kollegen auch deutsch lernen. sooooooo viel is es ja nich....wir müssen ja auch immer englisch lernen *fies bin*
    Montag, 13. November 2006 15:58
  • @uwe

    Hallo,

    >Wahrscheinlich muß ich das Ganze aber teilweise in Engslich übersetzen lassen,
    >weil die Ameisen so abgehen daß unsere US-Kollegen neugierig werden und die
     >Ameisen auch wollen. Und die können kein Deutsch

    sowas hatte ich erwartet  :),  darum auch der Hinweis.  Mein englisch ist auch weit entfernt von perfekt, aber so was kann und sollte man heute im Zeitalter der Globalisierung jedem zumuten. Auch den Schülern und Lehrern. Praktisches Üben sage ich da nur.

    Noch was anderes, es gibt ja die unverbesserlichen VB'ler .... VB.NET findet
    solche Konstrukte wie

            public virtual int Menge {
                get {
                    return menge;
                }

    nicht so spannend, weil die Unterscheidung von Groß und Kleinschreibung in
    VB nicht existiert. FX-Cop kann Dir helfen. Allerdings wirst Du von Hinweisen wahrscheinlich totgeschmissen.

    elli
    Montag, 13. November 2006 21:30
  • Das sollte insofern kein Problem darstellen, als daß die kleingeschriebenen Klassenmitglieder private Variablen sind und nach Außen nur die großgeschriebenen öffentlichen Eigenschaften sichtbar sind. Allerdings habe ich das noch nicht wirklich 100%ig durchgetestet und greife auch innerhalb einer Klasse gerne mal auf die Eigenschaftent statt die Variablen zu. Es ist übrigens eine offizielle Konvention von Microsoft, das in C# so zu machen. Wenn die Vísual Basic Version der AntMeEinsteiger.zip veröffentlich wird, werden wir sichergestellt haben, daß alles ohne Probleme funktioniert.
    Dienstag, 14. November 2006 12:51
  • Also ich bin auch ganz klar Verfechter der englischsprachigen Programmierung. Ich würde darin auch kein Problem sehen, wenn das an Schulen auch eingesetzt wird. Denn man könnte in der Dokumentation ja noch eine Referenz der ganzen Methoden und Propertys anfügen, wo dann eine deutsche erklärung dazu steht. Das hätte sogar noch den Effekt, dass man die deutsche Bedeutung für die englischen Begriffe nebenbei lernt.

    english rules
    Dienstag, 14. November 2006 14:06
  • (Detusche Version)

    Hmmm, es geht ja drum ob die Lehrer Englisch können, nicht die Schüler (sehr breites Grinsen ;-) Aber ihr habt schon recht, Englisch wäre auch gut, udn ich sehe kein Problem drin beides anzubieten ... außer vielleicht das man sich halt die Arbeit machen muß...

    (English Version)

    Welll, the real issue is that the teachers may not speak English, not the students (very broad grin ;-). But you're right, English as an alternative would be great, und I see no problems in offering both ... except maybe that somebody has to make the effort.

    Liebe Grüße,

    Kind Regards,

    Uwe (studierter Anglist, Uni Tübingen, MA in englischer Literatur, echt, hähä)

     

    Dienstag, 14. November 2006 17:02
    Moderator