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Allgemeine Frage zu Access 2016 und Nachfolger

    Frage

  • Hi,

    Mich würde interessieren ob schon irgend jemand was gehört hat, ob Access 2016 die letzte Version in seiner Art ist. So mit VBA und der 2GB Grenze.


    Gruß Hipp


    • Bearbeitet Hipp1010 Montag, 20. Februar 2017 10:58
    Montag, 20. Februar 2017 10:58

Antworten

  • Hallo!

    MS gibt keine Zukunftsgarantien für Produkte (die meisten anderen Firmen auch nicht). Das war vor 20 Jahren so wie heute. Es gibt i.d.R. nur die offiziellen Support-Zusagen, hier die für Access 2016.

    Man kann in Wirklichkeit bei allen MS-Produkten nur schauen, was aktuell passiert. Für Access habe ich das bereits kurz erwähnt. Darüber hinaus weiß ich von keinen offiziellen An- oder Abkündigungen, und die wären mir aufgefallen, hauptberuflich. ;-)


    Karl

    Access Developers Conference


    Dienstag, 28. Februar 2017 20:51

Alle Antworten

  • Hallo Hip1010,

    Ja Access 2016 ist die letzte  und leider ist die Begrenzung nicht geändert. Es ist 2GB noch.

    Gruß

    Aleksander


    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass im Rahmen dieses Forums, welches auf dem Community-Prinzip „IT-Pros helfen IT-Pros“ beruht,  kein technischer Support geleistet werden kann oder sonst welche garantierten Maßnahmen seitens Microsoft zugesichert werden können.

    Montag, 27. Februar 2017 15:08
    Moderator
  • Ja Access 2016 ist die letzte  und leider ist die Begrenzung nicht geändert. Es ist 2GB noch.

    Hallo, Aleksander!

    Wir müssen uns seit 20 Jahren mit dem leicht übertriebenen Gerücht herumschlagen, dass Access demnächst eingestellt würde. So unklar wie die Frage des OP und deine Antwort formuliert sind, nähren sie dieses Gerücht und werden dann von Gerüchteverbreitern gerne als Quelle zitiert. Daher wäre eine Klarstellung gut:

    Ich nehme an, dass du mit "die letzte" die "neueste" bzw. "aktuelle" Version meinst, oder?

    Fakt ist, dass Access erst vor kurzem zu weiteren Office 365-Abos hinzugefügt wurde und laufend neue Features erhält, wie z.B. im Access-Blog und im vor wenigen Tagen aktualisierten Produktartikel zu lesen ist. Meines Wissens gibt es keine aktuellen Änderungspläne, was VBA oder die 2-GB-Datei-Grenze betrifft.

    Wie es mit Versionsnummern- und mit Vertriebswegen und -paketen für alle Office-Produkte (wie auch z.B. für Windows) weiter geht, ist eine andere Sache. Ob das überhaupt Gegenstand der Frage war, habe ich aber nicht verstanden.

    Das aktuelle Access-Produktteam bemüht sich sehr, zu vermitteln, dass das Produkt aktiv weiter entwickelt wird. Ich könnte dazu noch mehr Artikel etc. auflisten. Jedenfalls sollten wir es diesbez. unterstützen und Aussagen zur Produktgegenwart und -zukunft klar treffen.


    Karl

    Access Developers Conference

    Dienstag, 28. Februar 2017 14:58
  • Hallo Karl,

    mit geht es darum, ob nach Access 2016 dieses für Desktop inkl VBA sterben könnte? Auch wenn Access oft als Pillepalle und Kinderkram abgestempelt wird, so fahren wir hier Acces-Prozesse in einem ChampionsLeague Level.

    Wir möchten unsere Prozesse umstellen auf WebInterface und SQL-Server, doch wollen wir keinen Druck dabei haben. Umstellungszeitpunkt ist auch noch unklar. Wir brauchen also nach Access 2016 evtl keine neue Version mehr, aber wenn, dann keine KlickKlick Anwendung. Wir schreiben alles in VBA selbst.


    Gruß Hipp

    Dienstag, 28. Februar 2017 15:44
  • Hallo!

    MS gibt keine Zukunftsgarantien für Produkte (die meisten anderen Firmen auch nicht). Das war vor 20 Jahren so wie heute. Es gibt i.d.R. nur die offiziellen Support-Zusagen, hier die für Access 2016.

    Man kann in Wirklichkeit bei allen MS-Produkten nur schauen, was aktuell passiert. Für Access habe ich das bereits kurz erwähnt. Darüber hinaus weiß ich von keinen offiziellen An- oder Abkündigungen, und die wären mir aufgefallen, hauptberuflich. ;-)


    Karl

    Access Developers Conference


    Dienstag, 28. Februar 2017 20:51
  • Hallo, WebInterface und SQL Server und "wir schreiben alles in VBA"? Hmm... nicht dass ich das jetzt verstehen würde.

    Die 2 GB Grenze kannst Du doch aushebeln, indem Du einfach die Tabellen aus der Access Datei heraus in den SQL Server verschiebst und den ganzen Rest, Abfragen, Formulare Berichte in Access lässt, oder nicht?

    Zudem würde mich bei einer 2 GB Datenbank noch das verwendete Datemmodell, die Datenmengen und Datentypen interessieren. Einfach nur so aus Gwunder. Denn 2 GB Daten sind schon nicht ganz wenig.

    Nehmen wir einmal an, Access 2016 würde sterben, was würde das eigentlich genau bedeuten? Bedeutet das, dass alle zig millionen Access Datenbanken auf einmal still stehen würden? Ich meine, ich habe Access Datenbanken bei mir auf separaten Rechnern. Würden die dann einfach nicht mehr laufen? Oder was bedeutet das, wenn Access 2016 stirbt. Kann etwas, das ich habe und das läuft überhaupt sterben?

    Soll ich Dir ein Geheimnis verraten? Etwas wirklich ganz geheimes? Du musst mir aber versprechen, dass Du es niemandem erzählst.

    Meine für mich wichtigste Datenbank mit welcher ich täglich arbeite, von der fast ein bischen meine Existenz abhängt ist... (bitte wirklich geheim halten) eine Access 2003 Datenbank.

    Und hey, sie läuft und läuft und läuft, letzte Woche habe ich noch ein kleiner Zusatz darin programmiert...

    Und ja, ich programmiere auch 2016er Datenbanken.

    Sei herzlichst gegrüsst

    Donnerstag, 2. März 2017 15:32
  • Hi,

    oh wir verarbeiten unter Anderem bis zu 15GB an Daten unter Access. Tabellen mit 3 Mio Sätzen und mehr kommen auch des öfteren vor. Und die Queries (Views) geschickt geschachtelt und in kleine Portionen geteilt verleihen dem System - man soll es nicht glauben - ne Menge Performance. Mal ein Join von 100TSD Sätzen mit 2MIO, kein Problem. Die 2GB Grenze wird bei uns eben geschickt durch die Queries umgangen.

    Dazu kommen einige Assemblies in C# die wir eingebunden haben. Dies reduziert den Code doch auch noch Mal um einiges. Hier sind u.A. spezielle FirmenLogiken abgebildet, auch Standard-Datei-, Datums-, Up-, Download-Routinen, Email-Funktionen, sowie eigene Webservice-Routinen oder Webrequests.

    Dazu kommen dynamische Layout-Anpassung an Bildschirmgröße etc.

    Also mit normalen Access-Anwendungen hat das wenig gemein.

    Entwickelt hat sich das Ganze aus der Historie. Doch Ziel ist bei uns alles in unsere neue Umgebung zu Portieren (ASP.NET m,it C# und SQL-Server). Vor allen Dingen, weil wir parallele Tasks wollen.


    Gruß Hipp

    Donnerstag, 2. März 2017 16:04