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adp vs. 'normale' Access-Datei

    Frage

  • Hallo zusammen

    Ich habe bisher immer mit 'normalen' Access-Dateien gearbeitet. Mit zunehmendem Interesse an 'richtigen' BE-Datenbanken wie dem SQL-Server taucht auch schnell der Begriff von ADP's auf. Hmmm - Das ist ein Microsoft Access Projekt. Was kann das besser als eine mdb (resp. accdb)? Ok, man hat beim Öffnen von ADP's gleich einen Assistenten für eine SQL-DB. Was sonst noch?
    Wenn ich eine bestehende mdb-BE habe und dieses in einen SQL-Server überführe (mit allen damit vorhandenen Schwierigkeiten), muss ich mein mdb-FE dann in ein ADP umwandeln? Hat ein ADP noch andere Verwendungszwecke/Möglichkeiten als die Verbindung zu (SQL)Servern?

    Jetzt schon vielen Dank für Eure Antworten.


    Danke und Gruss Thomas
    Dienstag, 10. Januar 2012 23:27

Antworten

  • Hallo,

    Alphawolfi wrote:

    Microsoft Access Projekt. Was kann das besser als eine mdb (resp.
    accdb)?

    Es kann je nach Version des SQL Server die Objekte am Server bearbeiten, es
    kann keine lokalen Tabellen beinhalten.

    Wenn ich eine bestehende mdb-BE habe und dieses in einen SQL-Server
    überführe (mit allen damit vorhandenen Schwierigkeiten), muss ich mein
    mdb-FE dann in ein ADP umwandeln?

    Nein. Du kannst mit mdb/accdb genauso darauf zugreifen, halt nur keine
    Serverobjekte pflegen. Aber das macht man sowieso im Management Studio.

    Hat ein ADP noch andere Verwendungszwecke/Möglichkeiten als die
    Verbindung zu (SQL)Servern?

    Nein. Man kann sich weder zu anderen Servern (Oracle, MySQL, ...) noch zu
    Access-BEs verbinden.

    Ausserdem waere es Microsoft lieber, man koennte komplett auf ADP
    verzichten, aber es sieht wohl nicht danach aus.
    Das strategische Leid ist nach wie vor, dass Access und SQL Server zu
    unterschiedlichen Zeiten mit neuen Versionen an den Markt gehen, und das
    ADP jeweils nur bis zur letzten oeffentlichen Version Serverobjekte
    bearbeiten kann. Die naechste, die i.d.R. vor der naechsten Access-Version
    kommt, kann nicht bearbeitet werden. So war es zumindest bisher, und ein
    Ende ist nicht in Sicht.

    Desweiteren setzt ADP zwingend den Zugriff per ADO voraus. Solltest du also
    wie die meisten hier DAO einsetzen, musst du den Aufwand fuer diese
    Umstellung ebenfalls beruecksichtigen.

    Fazit: es gibt eigentlich keine objektiven Vorteile, die eine Umstellung
    rechtfertigen wuerden.

    Gruss - Peter


    Mitglied im http://www.dbdev.org
    FAQ: http://www.donkarl.com

    • Als Antwort markiert Alphawolfi Mittwoch, 11. Januar 2012 11:00
    Mittwoch, 11. Januar 2012 09:20
    Moderator

Alle Antworten

  • Hallo Thomas,

    Hier sind MS Ressourcen um ADP Datenbanken:

    Informationen zu Access-Projekten (ADP)

    Informationen zum Datenbank-Designer (ADP)

    Create an Access project

    Viele Grüße,

    Bogdan


    Ich bin gerne bei den Foren. Es kommt von Herzen. Es wird aber keine implizite oder sonstige Garantie für die geposteten Antworte / Informationen gewährt. Hier auch die Forenregeln.
    Mittwoch, 11. Januar 2012 09:17
    Moderator
  • Hallo,

    Alphawolfi wrote:

    Microsoft Access Projekt. Was kann das besser als eine mdb (resp.
    accdb)?

    Es kann je nach Version des SQL Server die Objekte am Server bearbeiten, es
    kann keine lokalen Tabellen beinhalten.

    Wenn ich eine bestehende mdb-BE habe und dieses in einen SQL-Server
    überführe (mit allen damit vorhandenen Schwierigkeiten), muss ich mein
    mdb-FE dann in ein ADP umwandeln?

    Nein. Du kannst mit mdb/accdb genauso darauf zugreifen, halt nur keine
    Serverobjekte pflegen. Aber das macht man sowieso im Management Studio.

    Hat ein ADP noch andere Verwendungszwecke/Möglichkeiten als die
    Verbindung zu (SQL)Servern?

    Nein. Man kann sich weder zu anderen Servern (Oracle, MySQL, ...) noch zu
    Access-BEs verbinden.

    Ausserdem waere es Microsoft lieber, man koennte komplett auf ADP
    verzichten, aber es sieht wohl nicht danach aus.
    Das strategische Leid ist nach wie vor, dass Access und SQL Server zu
    unterschiedlichen Zeiten mit neuen Versionen an den Markt gehen, und das
    ADP jeweils nur bis zur letzten oeffentlichen Version Serverobjekte
    bearbeiten kann. Die naechste, die i.d.R. vor der naechsten Access-Version
    kommt, kann nicht bearbeitet werden. So war es zumindest bisher, und ein
    Ende ist nicht in Sicht.

    Desweiteren setzt ADP zwingend den Zugriff per ADO voraus. Solltest du also
    wie die meisten hier DAO einsetzen, musst du den Aufwand fuer diese
    Umstellung ebenfalls beruecksichtigen.

    Fazit: es gibt eigentlich keine objektiven Vorteile, die eine Umstellung
    rechtfertigen wuerden.

    Gruss - Peter


    Mitglied im http://www.dbdev.org
    FAQ: http://www.donkarl.com

    • Als Antwort markiert Alphawolfi Mittwoch, 11. Januar 2012 11:00
    Mittwoch, 11. Januar 2012 09:20
    Moderator
  • Hallo Bogdan und Peter

    Danke für Eure Antworten. Das reicht für mich als Info.

     


    Danke und Gruss Thomas
    Mittwoch, 11. Januar 2012 11:00