wOOdy präsentiert Ihnen, warum sich immer mehr FoxPro Entwickler für Servoy entscheiden

Allgemeine Diskussion wOOdy präsentiert Ihnen, warum sich immer mehr FoxPro Entwickler für Servoy entscheiden

  • Freitag, 18. März 2011 21:33
     
     
    Wo ist Ihre Zukunft nach FoxPro?

    Wir zeigen Ihnen auf zwei weiteren Workshops in Erfurt und Berlin, warum sich immer mehr FoxPro-Entwickler für Servoy entscheiden.  
    Seit den letzten sehr erfolgreichen Servoy-Workshops in Hamburg, Köln, Stuttgart, Salzburg und Zürich und den sehr positiven Reaktionen auf die Vorführungen bei der dFPUG DevCon in Frankfurt entwickelt sich die deutschsprachige Servoy Community zügig. Fast täglich wählen FoxPro Entwickler die Servoy Entwicklungs- und Deployment-Plattform als ihre neue strategische Umgebung. Aus Mitgliedern der Schweizer FoxPro User Group (FUGS) und einigen deutschen FoxPro-Stammtischen ist der eingetragene Anwenderverein "deutschsprachige Servoy User Group" (dSUG) entstanden, der nun auf www.dsug.eu auch ein Supportforum bietet.

    Aber wieso ist Servoy für FoxPro Entwickler die beste Wahl?
    - Servoy erleichtert den einfachen Einstieg, und ist in vielen Ansätzen sehr FoxPro-Ähnlich
    - dies ermöglicht schnell komplexe und datenintensive Anwendungen zu entwicklen;
    - auf Windows, Mac, Linux sowie auch ohne zusätzlichen Code, direkt im Browser und auf mobilen Geräten lauffähig
    - Servoy bietet out-of-the-box viele Zusatzmodule wie: E-Mail-Integration,  Dokumenten-Management, Security, Multi-Mandantenfähigkeit, Datenänderungs-Protokollierung, Versionierung und Team-Entwicklung, GUI Design, Web Services Integration, Mehrsprachigkeit, usw.
    - Servoy kann mit allen SQL-basierten Datenbanken arbeiten, natürlich auch mit DBFs und selbst datenbankübergreifend innerhalb einer Form
    - Servoy selbst ist als OpenSource verfügbar, und damit ein langfristig planbares Entwicklungsinstrument, ohne zukünftig abhängig von Hersteller-Fehlentscheidungen zu sein.

    Auf der Suche nach einem Nachfolge-Tool für FoxPro stehen viele Entwickler vor der Qual der Wahl:  Meist wird ja Dot.Net als einzig sinnvolle Alternative für FoxPro-Entwickler angesehen, aber es gibt auch noch ein Leben außerhalb von Microsoft…
    Schon seit einiger Zeit gibt es das Entwicklungssystem Servoy, das auf der Basis von Java eine saubere Mehrschicht-Entwicklungsumgebung mit vielfältigen Möglichkeiten bietet und auf allen Plattformen lauffähig ist.
    Von der klassischen Desktop-Anwendung über Web-Apps bis hin zum iPhone, Android und iPad können Sie mit Servoy  ihre Anwendung auf allen gängigen Betriebssystemen ohne grossen Aufwand zur Verfügung stellen. Ohne viele Tausend NET-Klassen zu lernen, ohne GigaBytes für ein Entwicklungssystem zu installieren, und vor allem ohne monatelangem Lernaufwand!

    Das sagen Servoy Entwickler:
    Nach langen Evaluationen und gescheiterten Versuchen mit anderen Entwicklungs-Umgebungen ist Servoy die einzige wirkliche Alternative zu Visual FoxPro. Servoy ist wie FoxPro sehr Datenorientiert, einfach zu lernen und sehr flexibel.
    -- Gabriel Wyss, CTO, OM Computer Support AG - Cham, CH

    "Datenbank zentrierte Anwendungen sind unsere Kernkompetenz. Mit Servoy können wir diese Art von Applikationen in einer ähnlich effizienten Weise wie mit Visual FoxPro erstellen und uns einige paar 'Goodies' zusätzlich erschliessen (z.B. Multi Plattform, Cloud/SaaS, Web Anwendungen)."
    -- Fritz Maurhofer, Geschäftsführer, Maurhofer Informatik AG - Hinwil, CH

    Da wir Ihnen diese Erfahrung nicht vorenthalten wollen, freut es uns sehr, Sie zu einem kostenlosen Workshop mit Jürgen Wondzinski (aka wOOdy), in Erfurt und Berlin einladen zu dürfen. In Zusammenarbeit mit den regionalen dFPUG-Stammtischen organisiert Servoy diesen Einführungsworkshop zu dem Entwicklungssystem Servoy, sodaß Sie sich aus erster Hand über Servoy informieren können.

    Einige Themen, die in diesem Praxis-Orientierten Workshop angesprochen werden:

    - Welche Vorteile bietet Servoy für FoxPro Entwickler und deren Anwendungen?
    - Wie kann Servoy mit Ihren DBF-basierten Datenbanken und VFP Business Logic umgehen?
    - Welche Möglichkeiten bietet Servoy Ihnen zusätzlich zu Visual FoxPro?
    - Welche attraktiven Lizenzierungsmöglichkeiten bietet Servoy?
    - Welche neue Funktionalität bietet Servoy 6 für FoxPro Entwickler?

    Für Sie eine einzigartige Möglichkeit, sich mit Jürgen Wondzinski über Visual FoxPro und die Entwicklungsmöglichkeiten mit Servoy auszutauschen. Da die Teilnahmeplätze beschränkt sind, melden Sie sich bitte schnell per E-Mail bei mir an!

    Folgende Orte stehen zur Wahl:
    · Erfurt: Dienstag, 12. April 2011, 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr;  Airport Hotel Erfurt, Binderslebener Landstraße 100, D-99092 Erfurt
    · Berlin: Mittwoch, 27. April 2011, 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr; Best Western Premier Hotel am Borsigturm, Am Borsigturm 1, D-13507 Berlin

    Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig vor dem Training eine Bestätigung mit den Anfahrtsinformationen.

    Auf Ihre Anmeldung und Ihren Besuch freuen wir uns sehr!

    Mit freundlichen Grüßen aus der Schweiz und Bayern,

    Geert Houben
    Servoy
    ghouben@servoy.com
    +41 78 7407571

    Jürgen Wondzinski
    wOOdy Soft
    info@woody-soft.de

Alle Antworten

  • Mittwoch, 23. März 2011 15:49
     
     

    Warum sich so viele für Servoy entscheiden:

    Pricing

    Applications developed in Servoy can be deployed in a browser with our Web-Client and/or by using our Smart (thin/rich) Client, both from the same code-base.

    Web-Client pricing:
    For SaaS based applications (browser only) we offer CPU and Server based licenses. A CPU license is $5,000 per year, it will run on any hardware as long as it has a single CPU with a maximum of 2 cores. A Server license is $10,000 per year and runs on any Server with as many CPU's as you like. Both licenses include subscription for new versions and upgrades of Servoy technology.

    Smart-Client pricing:
    For applications using our Smart-Client you need to purchase concurrent Client licenses (concurrent licenses may be used for Web Client deployment as well). Smart-Clients may be deployed on premise in a Client/Server model, or over the internet in a SaaS/hosted delivery (No need for Citrix or Terminal Services). Smart-Clients go down in price based on volume, please check our online store for current prices.

    Site licenses and Revenue share models:
    For corporate customers who need maximum flexibility in terms of licensing, we have site licenses available, please contact us. For ISV's who need maximum flexibility, we offer Revenue share models as part of our ISV Assurance Package.

    Servoy Clustering and Load Balancing
    Servoy Clustering and Load Balancing is licensed separately and available for both Smart and Web Client technology. For pricing details please contact us.


    Gruß Jürgen

    PS: Schaut Euch lieber einmal Lightswitch an.

  • Freitag, 25. März 2011 09:53
     
     

    Mal ganz abgesehen davon drängt sich einem zwingend die Frage auf, warum nun ausgerechnet ein auf Java und Multi-Tier basierendes Entwicklungssystem als Ersatz für foxpro gelten soll? Wo ist da der Zusammenhang?

    Java und Mutli-Tier stehen doch ganz oben in der Liste, der von foxpro Entwicklern verteufelten Technologien und Paradigmen.

    Der "gemeine" foxpro Entwickler fängt hierbei doch bei 0 (Null) an und damit unterscheided sich Servoy dann nicht von anderen Enwicklungsumgebungen.

  • Donnerstag, 31. März 2011 10:41
     
     

    Hallo du 3x20 = 60 (Jähriger?) :)

    Warum sich Servoy als Ersatz für FoxPro ganz gut anlässt, liegt einfach daran, dass dessen Entwicklungparadigma dem von FoxPro extrem ähnelt. Das Datenhandling, die Art, wie man Applikationen entwickelt etc ist so ähnlich, dass ich mich des öfteren gefragt habe, wer da bei wem die Ideen geklaut hat :) 

    Was hat Java mit der Servoy-Entwicklung zu tun? Das wäre genauso, wie wenn du C++ können musst, um mit FoxPro programmieren zu können. Nur weil FoxPro in C++ erstellt wurde, heisst das doch nicht dass du C++ beherrschen musst? Genauso ists mit Servoy: Das ist zwar in JAVA geschrieben, aber du brauchst es deswegen nicht zu können.  Aber dadurch, dass Servoy in Java geschrieben wurde, hast du das erreicht, was FoxPro früher mal konnte, bevor Microsoft es willkürlich beschnitten hatte: auf allen Plattformen lauffähig zu sein.

    Und MultiTier ist bei FoxPro verteufelt? Huch? Was tun sie dir denn ins Wasser? Gerade FoxPro war sogar bei Microsoft's technologie-Scenarien immer als ideale Komponente fürs MiddleTier definiert. Dass man mit VFP vom 1-Tier bis zum 3-Tier alles abdecken kann, heisst noch lange nicht dass man nur 1-Tier machen dard. Und dass die meisten VFP-Entwickler mit 2-Tier-Applikationen glücklich sind: Ist das so schlimm?  Mit servoy entwicklet man zwangsweise immer im 3-Tier Modell, merkt es aber nicht, weil alles nahtlos zusammenspielt. Es gibt keine Technologie-Brücken wie anderswo...

    Der "gemeine" VFP-Entwickler muss nicht bei 0 anfangen, er könnte zB auch seine Masken portieren nach Servoy, dann hat er schon mal das Layout und die Datenbindung erschlagen. Was bleibt, sind die Validierungsregeln und die klassische Businesslogik. 

    Und natürlich unterscheidet sich der Start in eineneue Entwicklungsumgebung erst mal nicht sonderlich, denn am Anfang istz alles ungewohnt und anders. Die Frage bei einem Neuanfang ist doch:
    a) wie einfach und unkompliziert ist die Entwicklungsumgebung an sich?
    b) wie schnell find ich mich darin zurecht?
    c) Wo find ich Hilfe
    d) Wie bekomm ich den fertigen Kram zum Kunden

    Punkt a) Servoy: ein ca 250MB grosses Verzeichnis, das du irgendwohin rumkopieren kannst, auch auf nen USB-Stick, und da ist alles drin. Und läuft überall, wo auch Java läuft.   Dazu im Vergleich .NET: Ein 6Gigabytes grosser verzeichnisdschungel, mit vielen, vielen Abhängigkeiten und Versionsproblematiken.  Versuch das mal einfach auf den nächsten Rechner rüberzukopieren....

    Punkt b) Servoy verwendet die Eclipse Entwickler-IDE, welche die weitverbreiteste IDE weltweit ist. Und du hast ein einziges Tool, von dem aus du alles machst, genauso wie in VFP.

    Punkt c) guggst du www.dsug.eu , www.dsug.eu/forum und natürlich das offizielle Servoy Forum

    Punkt d) ist ebenfalls simpel: Garnicht. Der Kunde gibt ne Url im Browser ein, und der Smartclient installiert sich selber. Egal ob Windows, Linux, Mac: es tut.  Genauso kannste ne reine Browser-App haben, die dann auch (fast) genauso wie die Native Exe aussieht, aber eben auf jedwedem Browser läuft. Auch auf iPhone, Android usw.

    Und weil FoxPro und Servoy von der Denke her so ähnlich sind, verwundert's nicht, dass so viele alte FoxPro-Hasen sich dort glücklich wiederfinden: www.Servoy.com/foxpro.

    Bevor du also über sowas unwissend rummotzt, sollltest du dich villeicht erst mal schlau machen. Komm doch einfach zu einem der nächsten Workshops, oder vereinbare ein Webinar  (Online-Vorführung)

    wOOdy
    (der auch weiterhin FoxPro für das geilste Desktop-Entwicklungssystem hält, aber nun auch Servoy verwendet)

     

     


    wOOdy
    Microsoft Visual FoxPro Technology Advisor
    Microsoft "Most Valuable Professional" from 1996 to 2009
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  • Donnerstag, 31. März 2011 11:48
     
     

    Hallo Jürgen,

    mir ist nicht ganz klar, was du mit diesem Auszug aus der Servoy-WebSite sagen willst. Zum Einen hätte es ein Link dorthin getan, dann wüsste man, dass man das Original liest und nicht eine (möglicherweise verfremdete) Kopie. Zum Anderen kostet jedes Entwicklungssystem Geld, auf die eine oder andere Weise. Die finanziell Günstigereren kosten dafür meist deutlich mehr Arbeitszeit (und Nerven). Wenn ich mit einem scheinbar teureren Entwicklungssystem dafür deutlich schneller fertig bin, kann diese unterm Strich billiger sein als eine Freeware-Lösung. Ausser du und deine Kunden rechnen für die Arbeitszeit 0,00€ ab.

    Es sagt auch keiner, dass jeder FoxPro Entwickler nun Servoy machen müsse. Es ist nur der Versuch, euch auch mal über den vertrauten Tellerrand blicken zu lassen, und andere Alternativen aufzuzeigen.  Nur wenn man Alternativen kennt, kann man seine Entscheidungen rechtfertigen.
    Microsoft hat "unser" FoxPro zuerst auf "Nur Windows" beschnitten (und uns damit den Linux und MAC Markt weggenommen) und dann noch unser Entwicklungswerkzeug verhungern lassen und am Ende dann noch abgeschaltet. Keine Frage: Wenn Microsoft nur ein Zehntel des Ehrgeizes, das sie bei NET aufweisen, auch in FoxPro gesteckt hätten, wäre VFP weiterhin das ÜberDrüber Entwicklungssystem. Leider ist es nicht so gekommen, da hilft kein Lamentieren, oder "was wäre wenn damals..." Diskutieren. Wir haben das Problem, dass FoxPro nicht mehr weiterentwickelt wird. Wir haben das Problem, dass VFP9 von anno 2004 inzwischen auch schon ettliche Jahre auf dem Buckel hat, und die EDV-Welt sich weiterdreht.  Auch wenn ich täglich am liebsten in VFP rumwurstele, so merk ich doch immer öfter, dass es seine Macken hat, über die man früher gerne hinweggesehen hat, die aber trotzdem nerven. Speziell auch deshalb, weil man weiss, dass sie nie mehr beseitigt werden. Weil's Microsoft nen feuchten Dreck interessiert, was du nun machen wirst; was mit deinem Kunden passiert, die nun auf einmal ihre gesamte Software über die nächsten Jahre nochmal neu entwicklen (und bezahlen!) "dürfen".  Dir als Entwickler kanns ja eigentlich egal sein, der Endkunde ist der Dumme, dem seine Programme gehn irgendwann nicht mehr, der muss sich dann wieder was Neues kaufen. Dumm nur, dass man als Entwickler natürlich sowas wie Verantwortung gegenüber seinen Kunden hat (meistens zumindest), und sich seine Gedanken macht. Ansonsten würden wir hier ja nicht rumdiskutieren..  Wir haben unseren Kunden gesagt: Unsere Programme sind gut, weil wir in VFP entwickeln...  Und nun schaut uns der Kunde erstaunt an, und erwartet, dass wir ne neue Lösung bringen, dessen Neuentwicklung natürlich nix kosten darf....

    Womit wir wieder bei den Kosten sind: Wie berechnest du die Produktkosten für den Kunden? Meiner Meinung nach setzen die sich zusammen aus den eigentlichen Kosten fürs Entwicklungswerkzeug, den Aufwendungen in eventuelle neue Hardware zum Entwickeln, als auch neue Hardware beim Kunden (weil zB NET oder WPF höhere Ansprüche hat), die Zeit (bzw unproduktiver Arbeitsausfall) zum Erlernen des neuen Systems, dann natürlich die eigentliche Zeit zum Programmieren bzw Erstellen der Kundenapplikation. Und zu guter Letzt muss man auch noch Folgekosten auf Kundenseite mit einrechnen (also Lizenzen, Wartungsverträge etc)

    Wenn du dem Kunden also ein Produkt anbieten willst, kannst du entweder ein kostenfreies Produkt nehmen, und dafür mehr Zeit aufwenden, oder wenig Zeit aufwenden, und dafür ein teureres Produkt verwenden.  Unterm Strich kommt vermutlich der selbe Betrag raus. Aaaber, da gibts noch das "Zeit ist Geld" Phänomen: Wenn du in einem definierten Zeitbereich nur eine App fertigbekommst, dann kannst du nur einmal abrechnen. Wenn du aber in der selben Zeit zwei oder drei Apps erstellen kannst, kannst du dreimal abrechnen. Und darum geht's letztendlich jedem von uns: Wir müssen irgendwie unseren Lebensunterhalt verdienen. Und das so einfach wie möglich :), am besten per Lottogewinn.

    So, nu zu Foxpro: Das hat uns eine Entwicklerlizenz gekostet, und da wars. Niente, Nada, Null Dollars weitere Kosten bzw Einnahmen für Microsoft.  Viele von uns haben nicht mal die paar Updates regelmässig gekauft, viele hampeln immer noch mit der VFP6 von anno 1998 rum.  Die Folgen haben wir nun: VFP ist für Microsoft komplett uninteressant geworden, weil sie damit ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten konnten (bildlich gesprochen)  Ist das unterm Strich also für uns lukrativ?  Hat da nicht dann doch ein bisserl "Geiz ist Geil" Mentalität auf einmal unerwarteterweise zurückgeschlagen? Wenn man nix zahlt, wieso sollte ein Hersteller dann Interesse haben, ein Produkt weiterzupflegen? Wenn deine Kunden dir nix zahlen: wie lange würdest bzw könntest du dann deine Software weiterpflegen?

    Ich für mich hab daher beschlossen, dass ich mir für meine Zukunft nen Anbieter suche, der von mir und meinem Erfolg abhängig ist. Geht's mir gut, geht's auch ihm gut. Macht er mir in sein Produkt nicht das rein, was ich brauche, dann kann ich weniger verkaufen, also bekommt er weniger Geld. Folglich hat ein Hersteller, der per Royalities bezahlt wird, ein natürliches Interesse daran, dass du möglichst viel an Software verkaufst. Im Gegensatz dazu Microsoft: "Hauptsache du hast dein FoxPro gekauft, was danach aus dir wird, ist uns egal".  Der Servoy-Weg ist also eine klassische Win-Win Situation: Zwei Firmen (du oder ich oder..., und Servoy) arbeiten zusammen, um zusammen Erfolg zu haben.  Und das findest du schlecht, und prangerst das an?  Natürlich müssen irgendwie Regeln aufgestellt werden, wie diese erfolgsabhängige Bezahlung zu erfolgen hat.. Würdest du genauso tun. Und im Gegensatz zu Anderen, die einfach nur sagen "Pro Anwender kostet die Verwendung des Microsoft SQL-Servers xxx Eur, egal ob du nur 10 oder 100000 Datensätze hast", geht Servoy hin und versucht mehrere verschiedene Scenarien möglichst optimal abzudecken.  Und daher findest du eben verschiedene Wege, um miteinander Erfolg zu haben.  Das sind dann eben diese verschiedenen Möglichkeiten, die du da aufgelistet hast. Und ich frag dich wieder: Was ist daran schlecht?

    Und zu deinem Einwand: "schaut euch Lightswitch an".. Ja, das wird mal interessant, wenns fertig ist. Das is quasi ein VFX für Silverlight. Und genauso wie VFX/SL hat das die bekannten Microsoft-Einschränkungen: Läuft nur auf Windows. Nix Ipad, iPhone, nix Android. Auf Mac und Linux nur, wenn die Mono-Truppe brav alles nachprogrammiert, was MS vorgibt.  Achja: Und die typischen Microsoft Probleme sind ja weiterhin vorhanden: a) Dein Sourcecode der LightSwitch Generation 1  ist leider nicht kompatibel mit LS2. Pech gehabt.  Und der Moloch von Visual Studio ist weiterhin auf deiner Platte und braucht nen 4Kern Prozessor und 8Gb Hauptspeicher usw. Und der Start von VS braucht mehrere Minuten, bis du überhaupt mal loslegen darfst...   Und welche Garantie hast du, dass MS nicht mal eben wieder die Lust an diesem Freeware-Tool verliert, und Lightswitch einstellt, weils ja keinen Deckungsbeitrag liefert? (Dass sowas Unwahrscheinliches vorkommen soll, haben wir alle ja selbst gespürt)

    Ne, da nehm ich dann doch lieber die Win-Win Situation in Kauf.

     


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  • Freitag, 1. April 2011 07:11
     
     
    Und natürlich unterscheidet sich der Start in eineneue Entwicklungsumgebung erst mal nicht sonderlich, denn am Anfang istz alles ungewohnt und anders. Die Frage bei einem Neuanfang ist doch:

    a) wie einfach und unkompliziert ist die Entwicklungsumgebung an sich?
    b) wie schnell find ich mich darin zurecht?
    c) Wo find ich Hilfe
    d) Wie bekomm ich den fertigen Kram zum Kunden

    Punkt a) Servoy: ein ca 250MB grosses Verzeichnis, das du irgendwohin rumkopieren kannst, auch auf nen USB-Stick, und da ist alles drin. Und läuft überall, wo auch Java läuft.   Dazu im Vergleich .NET: Ein 6Gigabytes grosser verzeichnisdschungel, mit vielen, vielen Abhängigkeiten und Versionsproblematiken.  Versuch das mal einfach auf den nächsten Rechner rüberzukopieren....

    Punkt b) Servoy verwendet die Eclipse Entwickler-IDE, welche die weitverbreiteste IDE weltweit ist. Und du hast ein einziges Tool, von dem aus du alles machst, genauso wie in VFP.

    Punkt c) guggst du www.dsug.eu , www.dsug.eu/forum und natürlich das offizielle Servoy Forum

    Punkt d) ist ebenfalls simpel: Garnicht. Der Kunde gibt ne Url im Browser ein, und der Smartclient installiert sich selber. Egal ob Windows, Linux, Mac: es tut.  Genauso kannste ne reine Browser-App haben, die dann auch (fast) genauso wie die Native Exe aussieht, aber eben auf jedwedem Browser läuft. Auch auf iPhone, Android usw.

    Und weil FoxPro und Servoy von der Denke her so ähnlich sind, verwundert's nicht, dass so viele alte FoxPro-Hasen sich dort glücklich wiederfinden: www.Servoy.com/foxpro.

    Bevor du also über sowas unwissend rummotzt, sollltest du dich villeicht erst mal schlau machen. Komm doch einfach zu einem der nächsten Workshops, oder vereinbare ein Webinar  (Online-Vorführung)


    Ich habe nicht gemotzt, sondern Fragen gestellt!

    Ich habe nicht bestritten, dass man in foxpro multitier entwickeln kann, sondern bestritten, dass es gemacht wird, weil sich kaum ein foxpro Entwickler damit beschäftigt und wenn, dann erntet er nur Spott und Unverständnis, was man übrigens ganz leicht in anderen foxpro groups  nachlesen kann. Dort kann man übrigens auch nachlesen, dass ausgerechnet du immer wieder über Entwicklungsplattformen schimpfst (wie z.B. VS .NET) , wo man aus einer IDE alles machen kann. Hier benutzt du dieses Argument nun als Vorteil für Servoy?!

    Im übrigen ist es schon ziemlich auffällig, mit welchen Mitteln man (nicht auschließlich du) versucht, noch aktive oder ehemalige foxpro Entwickler anzulocken. Häufig wird ihnen versprochen oder zumindest vorgegaukelt, bestimmte Dinge nicht wissen oder können zu müssen. Ich finde das peinlich und gleichermaßen unverschämt.

    Und um mal einige deiner Punkte von oben aufzugreifen:

    Wieso muss man ein Entwicklungssystem per Stick hin und her kopieren können?
    Und wo es gerade bei mir akutell ist: Lezte Woche habe ich auf meinem nagelneuen Rechner VS2008 professional und VS2010 Premium installiert.
    Dauer: insgesamt 1 knappe Stunde.
    Wann muss ich das wieder machen: keine Ahnung, nicht in den nächsten Monaten, wenn gar Jahren (vielleicht noch auf einem Notebook)
    Verbrauchter Plattenplatz: 6, 8 oder 10 GB, völlig egal.

    Und so leid es mir tut, ich muss mich für Servoy nicht schlau machen, weil ich etwas anderes benutze und vor allem unsere Kunden etwas anderes benutzen.


  • Mittwoch, 6. April 2011 11:36
     
     

    Und zu deinem Einwand: "schaut euch Lightswitch an".. Ja, das wird mal interessant, wenns fertig ist. Das is quasi ein VFX für Silverlight. Und genauso wie VFX/SL hat das die bekannten Microsoft-Einschränkungen: Läuft nur auf Windows. Nix Ipad, iPhone, nix Android. Auf Mac und Linux nur, wenn die Mono-Truppe brav alles nachprogrammiert, was MS vorgibt.  Achja: Und die typischen Microsoft Probleme sind ja weiterhin vorhanden: a) Dein Sourcecode der LightSwitch Generation 1  ist leider nicht kompatibel mit LS2. Pech gehabt.  Und der Moloch von Visual Studio ist weiterhin auf deiner Platte und braucht nen 4Kern Prozessor und 8Gb Hauptspeicher usw. Und der Start von VS braucht mehrere Minuten, bis du überhaupt mal loslegen darfst...   Und welche Garantie hast du, dass MS nicht mal eben wieder die Lust an diesem Freeware-Tool verliert, und Lightswitch einstellt, weils ja keinen Deckungsbeitrag liefert? (Dass sowas Unwahrscheinliches vorkommen soll, haben wir alle ja selbst gespürt)

    Ne, da nehm ich dann doch lieber die Win-Win Situation in Kauf.

    "Was du nicht willst das man dir tu', das füg' auch keinem and'ren zu."

    Du beschwerst dich hier, dass die Teilnehmer schlecht informiert sind, machst es selbst aber auch nicht besser. Was du als "Generation 1" betitelst, ist die "Beta 1". Dass die Beta1-Projekte zur Beta2-Version inkompatibel sind ist zwar ärgerlich, zeichnete sich aber auch ab, da die Beta1 noch keine "Go-Live" - Lizenz besaß. Von daher ist das ok. Ab Beta 2 wird das sicherlich in dem Maße nicht mehr auftreten, da nun die "Go-Live" - Lizenz vorhanden ist.

    Wir reden hier übrigens immernoch über eine Beta - Version, und nicht "Generation 1" und "Generation 2". Das ist aus der Sicht eines Entwicklers - mit Verlaub - Schwachsinn.

    Dass LightSwitch auf Windows beschränkt ist, ist korrekt. Aber warum verteufelst du kostengünstige Entwicklungsumgebungen? Soweit ich das verstanden habe, setzt Servoy auf Eclipse auf - hey, Eclipse ist Open-Source! ;) Und ja, ich weiß, dass man OS und CS - Projekte nur schwer miteinander vergleichen kann. Wenn Eclipse von heute auf morgen fallen gelassen werden würde, dann hätte sich gestern schon ein neues Team gebildet.

    Das Lightswitch Freeware ist, ist übrigens schlichtweg falsch. LS wird, sobald es released wurde, ein eigenständiges Produkt in der VS-Linie sein. Momentan kann LS kostenlos genutzt werden, da es sich in der Betaphase befindet. Dafür Geld zu verlangen, wäre... unangebracht. Wobei.. es soll ja Unternehmen geben, die ihre kostenpflichtige Erstversion als Beta betrachten. ;)

  • Freitag, 8. April 2011 15:06
     
     

    Roadshow verschoben!

    Es tut uns leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass der geplante Servoy Workshop in Erfurt und Berlin (12. bzw 27. April) verschoben werden muss.

    Durch unvorhergesehene private Umstände kann Geert den Workshop nicht zusammen mit wOOdy moderieren. Sie haben viel Interesse gezeigt und wir haben sehr viele Anmeldungen erhalten. Aber anstatt Ihnen nur die halbe Information bieten zu können, haben wir uns entschieden, den Workshop auf einen neuen Termin am gleichen Ort zu verschieben.

    In den nächsten zwei Wochen werden wir Sie persönlich informieren und hoffen, Sie dann am neuen Termin begrüßen zu dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Geert Houben

    Business Development Director Servoy DACH
    Fon: +41 78 7407571
    Email: ghouben@servoy.com
    Web:
    http://www.servoy.de
    Twitter:
    http://twitter.com/ServoyDACH

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  • Samstag, 9. April 2011 23:04
     
     

    GutenTag Ihr lieben Füchse !

    da bin ich jetzt aber erstaunt was sich hier entwickelt. Mich werden nicht viele kennen, ich habe eine VFP App im Bereich Mittelstand / Handwerk / KMU am laufen und bin mit meiner App auf verschiedenen Meisterschulen als Programm im EDV Unterricht Prüfungsprogramm. Die Kundenzahl der unzufriedenen Benutzer liegt so bei 0.5%, es gibt ca. 400 Installationen deutschlandweit. Ich habe um die Version 6 zu VFP gefunden und habe eine recht leistungsstarke Anwendung geschaffen. Vor dieser Zeit habe ich schon viele Jahre mit Leuten aus Holland zusammengearbeitet - es war eine sehr teure Zeit, dazu später mehr. Mich hat die Einstellung der Entwicklung durch MS im ersten Moment sehr getroffen. Nähere Überlegungen zur Lebensdauer von VFP Applicationen brachten wieder Ruhe in mein Geschäftsleben- auch unter Win 7 64 Bit gibt es noch nicht wirklich Probleme. Ende letzten Jahres erreichte mich auch eine Einladung nach Hamburg - leider hattes Du Woody diese unliebsame Begegnung der 3. Art im Wald :). Trotzdem, die Veranstaltung war interessant . Erschrecken war im Anschluss die Preisvostellung dieser holländischen Freunde - und da schliesst sich der Kreis. In den Amber Zeiten haben uns Holländer schon für einen Dongel (1 Laufzeitlizenz) 600 DM abgenommen - aber nur bei Mindestabnahme ! Die Preise für Servoy liegen in einem ähnlichen Bereich - die Besonderheit dabei ist nur - der Lizenzserver von Servoy muss auch noch am Laufen sein sonst geht bei meiner eigenen App via Web auch nichts mehr - sowas hatten wir doch gerade erst mit einer VFP Geschichte ! In Hamburg wurde übrigens auf einer Demoversion (ohne Lizenz) vorgeführt ! Ich habe vor 10 Jahren geschworen - nie wieder in so eine Abhängigkeit bei zu kleinen Unternehmen - und ganz vorsichtig mit Holländern die hauptsächlich in DE verkaufen.

    Ich will den Leuten von Servoy ja nicht mit Anlauf in die Suppe - aber  ! Meine App muss nicht auf einem Smartphone oder Navi laufen. Ich werde keine App an IPods verkaufen - ich habe kleine Firmen die in Ruhe Ihre Arbeit verrichten wollen - einfach - schnell sicher - und man will es gra nicht glauben,  sie wollen auf preiswerten Rechnern mit MS OS arbeiten. Fox hat mir  viele Jahre gute Dienste geleistet und wird dies bestimmt noch ohne Änderungen weitere 20 Jahre tun . Wer die ganze Zeit mit Fox gearbeitet hat der musste sich schon immer hier und da ein ocx , einen Wrapper etc. selber schreiben. Die Logik von C# kommt der Fox Logik auch sehr nah, die IDE kostet nichts und die App läuft ohne irgend welcher Leute Lizenzserver - nichts gegen Lizenzkosten - aber auch die können auf dem Teppich bleiben - MS zeigt das übrigens sehr vorbildlich mit seinen Expressversionen ; und C# gehört zum .Net Framework - zudem haben wir ja alle gut gelernt - C# nur für die Logik - in Zukuft Silverlight für das Design und *lacht* wenn es sein muss Fox als Backend. ( nur zur Erinnerung - C# hat bis auf die fehlende Datebank alles was Fox hat - mit vielen zugegeben moderneren Extras )

    Na ja, in Hamburg hat sich Geert für Woodys Fehlen entschuldigt - der würde sich schon viel besser in Servoy auskennen ! Jetzt ist es umgekehrt - Ich persönlich glaube die Idee mit dem Servoy ist eine Luftnummer und allein VFP wird viel länger überleben .

    Grüsse an die Gemeinde


     

     


  • Montag, 11. April 2011 08:40
     
     

    Hallo Hans,

    >> der Lizenzserver von Servoy muss auch noch am Laufen sein sonst geht bei meiner eigenen App via Web auch nichts mehr <<
    Da hast du was gründlich mißverstanden. Es gibt keinen Lizenzserver, es gibt einen ApplicationServer (sowas hat man bei FoxPro das "MiddleTier", die Zwischenschicht genannt), auf diesem ApplicationServer wird die von Servoy erhaltene Lizenznummer und die zu verwendenden Lizenzen eingetragen, und damit ist der Server für diese Anzahl gleichzeitiger Nutzer freigeschaltet. Mehr passiert an dieser Stelle nicht. Und natürlich muss dein ApplicationServer laufen, wenn deine Anwender damit arbeiten wollen; das is das Dumme an Mehrschicht-Programmierung: Ohne BackEnd läuft kein FrontEnd. 

    Was da bei dir eventuell zur Verwirrung beigetragen hat: Du als Software-Anbieter kannst wiederum deine Software auf diese Weise deinen Kunden lizensieren, indem du auf deinem AppServer eben einen SaaS-Betrieb fährst (SaaS = "Software as a Service", Software wird nutzungsabhängig vermietet). Das geht mit Servoy kinderleicht, denn es ist von Haus aus drauf hinprogrammiert. Damit kannst du Geschäftsmodelle anbieten, die du bislang in VFP nur sehr schwer realisieren konntest.  Denkbar wäre also ein Scenario, bei dem deine Software garnicht explizit bei deinen Anwendern lokal installiert wird (incl allen Problemen wie zb "genaue Anzahl verwendeter Lizenzen feststellen" oder "wo pack ich die Datenbank hin, und wer wartet die"), sondern du deinen Kunden eine spezielle WebAdresse mitteilst (die zu deinem AppServer führt), von der aus dann der Desktop- oder Web-Client gestartet wird.  Dein AppServer wiederum kann dann die Anzahl und Zeitdauer der einzelnen Clients protokollieren, und somit für dich abrechenbar machen.  Dieser AppServer kann entweder bei dir zu Hause setehen, oder irgendwo bei einem Hoster oder in der ominösen Cloud (wobei Servoy als einer der Ersten von IBM als "Strategic Cloud Business Partner" geadelt wurde) Siehe dazu auch http://www.ibm.com/developerworks/cloud/library/cl-3gl4glclouddev/  (Sowas sollte auch das Thema "holländische Kleinkrämerbude" entkräften)

    >> In Hamburg wurde übrigens auf einer Demoversion (ohne Lizenz) vorgeführt <<
    >> MS (...) zeigt das übrigens sehr vorbildlich mit seinen Expressversionen <<

    Öhm: In Hamburg wurde ganz bewusst mit der "Community-Edition" vorgeführt, das ist die Vollversion (nicht ne limitierte Express-Version). Der Unterschied ist nur ein Werbelogo beim ersten Start und in der Lizensierung: Mit der CommunityEdition darfst du keine kommerziellen Projekte verwirklichen. Sobald du Geld damit machst, ist es nur fair, auch Servoy was abzugeben. Ansonsten hast du damit die komplette Vollversion kostenlos und kannst problemlos damit testen oder auch entwickeln und deinen Kunden mal nen Probelauf zeigen, ohne dass es dich nen müden Euro kosten würde!  Wenn das nicht vorbildlich ist... 

    >> und ganz vorsichtig mit Holländern die hauptsächlich in DE verkaufen <<
    Wie kommst du auf dieses Brett? Servoy ist ein weltweiter Konzern, mit Niederlassungen rund um die Welt. Die nächste Entwicklerkonferenz ist übrigens in Las Vegas. Wobei im Zeitalter der Globalisierung der eigentliche Firmensitz nicht mehr ganz so wichtig ist; aber persönlich lieber ist mir ne Firma, bei der ich eben mal schnell vorbeifahren kann, anstatt ein Riesenkonzern, bei dem ich keinen echten Ansprechpartner mehr finde.  Nichts gegen Microsoft; ich war in meinen 14 Jahren als MVP viele Male in Seattle, und finde den Microsoft-Stadtteil faszinierend, aber es ist eben ein riesen Software-Industriebetrieb, bei dem ein einzelner Kunde (oder auch ne Kunden-Minderheit) nichts mehr wert ist.  Wenn du mit C# und den damit erkauften Zwängen bzw Folgen klarkommst: Warum nicht, genau deswegen macht man ja entsprechende Roadshows um Pro und Kontra zu diskutieren.  Auch Servoy kocht nur mit Wasser, auch Servoy ist nicht perfekt. Aber die haben schon diverse kleinere Defizite ausgebügelt, bzw auf Wünsche aus der VFP-Community reagiert.  

    >> einfach - schnell sicher - und man will es gra nicht glauben,  sie wollen auf preiswerten Rechnern mit MS OS arbeiten. <<
    Und du meinst, dass du dann mit einer NET-basierten Lösung noch die Performance hast, die du mit VFP hattest? Und dann noch auf "preiswerten Rechnern" ?  Es gibt nen Grund, warum Microsoft den Windows-Kernel zurückportiert hat auf klassisches C++ (ja, es gab mal Versuche, einen Großteil von Windows in Native NET zu schreiben), das wurde wegen Performance-Problemen vorerst gestoppt....  Natürlich sind einzelne Applikationen nicht so Rechenleistungs-fordernd wie ein komplettes OS (äh: warum eigentlich?), aber es zeigt doch auf, dass du deinen Kunden klarmachen musst, dass sie zusammen mit deiner neuen Software auch neue Rechner brauchen werden. Zumindest ne neue Graphikkarte wird meist notwendig, wenn du mit WPF bzw SL loslegst.  Womit wir wieder beim Thema "Folgekosten" sind....

    Übrigens gehe ich mit dir insoweit konform, dass unser FoxPro noch viele Jahre leben wird; das ist der Vorteil einer Nische ;). Das Problem ist nur, dass am Kern keiner mehr was machen kann (bzw will), da nützt das ganze Gebastel rund herum nix. So sehr ich Vfpx.codeplex.com schätze und die Jungs bewundere: das alles läuft nur so lange wie der Kern von VFP noch läuft. Der wird natürlich rein technisch als sauberes 32Bit Programm noch viele, viele Jahre laufen; Mircosoft ist gar nicht in der Lage diese Progammtechnologie abzuschalten.  Will sagen: technisch Laufen wird VFP noch mind die nächsten 10 Jahre, aber inwieweit es sich dann noch nahtlos in zukünftige Windows-Oberflächen bzw Technologien integriert, ist ne andere Sache.  Nimm als Beispiel die Bildschirm-Ausgabe: Wir sind's gewohnt, reine Pixel-basierte Masken zu erstellen. Macht auch Sinn, denn letztendlich zeigt jeder Monitor nur ne Pixel-basierte Bitmap an. Trotzdem sind Bitmap-basierte Forms (in NET heisst das "WinForms") out, und jeder will (muss?) nun Vektorbasierte Formulare machen (WPF / Silverlight). Natürlich kannst du in einer WPF-Eingabemaske genauso Mistdaten eingeben wie in einer WinForm, aber die Form an sich wird eleganter angezeigt (Wobei "elegant" auch wieder ne Geschmacksfrage ist).  Ich als alter bayrischer Fux sag mir "Wos brach ih dös?", Millionen von Anwendern konnte jahrzehntelang problemlos in WinForm-basierten Masken ihre Daten eingeben und auch visualisieren. Trotzdem findet jeder es geil, wenn ne Maske beim Start nicht einfach da ist, sondern sie "reinschlonzt" ;), wenn ne Listbox beim Scrollen nachfedert, wenn Buttons beim draufdrücken vibrieren usw...   Und da stehste dann irgendwann mit VFP am Schlauch, weil eben die Engine von VFP sich nicht mehr ändern wird.

    Ähnliches haste dann auch noch mit echten Bugs, die Microsoft eigentlich auch jetzt noch reparieren müsste (ich sach nur "XLS-Import von Office2007/2010 basierten XLS (nicht mal xlsx) Dokumenten", bei denen VFP einfach wegsemmelt, meist sogar ohne irgendne Fehlermeldung), aber die kein Schwein mehr interessieren bei Microsoft. Was kümmert mich die Kundschaft von gestern, was kümmern mich die Versprechungen von gestern?  Supportzusage bis 2015? Jepp, das war gestern...

    >> allein VFP wird viel länger überleben <<

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin weiterhin FoxPro-Fan, ich war jahrelang der Obervorturner, der ÜberFux, aber inzwischen ist ein gewisser Realismus eingetreten, der mich den Status Quo akzeptieren lässt: FoxPro hat seinen etablierten Bereich, in dem es das Beste Entwicklungstool ist/war (je nach Anschauungswarte).
    Windows selbst wird irgendwann mal nur noch NET-Programme fahren, das ist das Fernziel der gesamten Microsoft'schen Technologie-Umstellung. Wenn irgendwann mal so ein Windows auf den Markt kommen wird, dann wird es sicherlich ne Art VirtualMachine geben, in der dann klassische API-basierte Programme noch laufen werden, daher sehe ich kein Problem, VFP-Programme auch in Zukunft laufen zu lassen (sofern man gewillt ist, bestimmte Kompatibiltäts-Einschränkungen in Kauf zu nehmen). Von daher also: ja, "FoxPro ForEver" ;)

    >> die Idee mit dem Servoy ist eine Luftnummer <<
    Ok, lass uns das mal genauer anschauen: Dass Java den Bach runtergeht, glaub ich jetzt erst mal nicht. Solange es Java gibt, wird auch das darin Geschriebene weiter laufen. Und das auf jeder von Java unterstützten Plattform, was eben auch der immer weiter wachsende Mac-Markt ist, und auch dieses komische Linux ;)   Gerüchteweise stehen Kommunen ja auf Linux...

    Obwohl: Den Satz "Dass XXX den Bach runtergeht, glaub ich jetzt erst mal nicht" hatte ich früher auch oft in Verbindung mit FoxPro gesagt. Damals dachte ich noch, dass Microsoft auf Kunden und deren Applikationen Rücksicht nimmt. Und einer der Kunden war ja die Amerikanische Verteidigung (später auch noch die Nato), die auch heute noch mit JFAST eine doch sehr, sehr "mission critical application" fahren (http://www.globalsecurity.org/intell/library/reports/2001/compendium/jfast.htm) Jepp: in Foxpro. Das war für mich immer der Garant fürs Überleben von VFP: "Microsoft wird nen Teufel tun und die nationale Sicherheit gefährden" Denkste.  Das wird nun mit einem prjektierten Aufwand von ca 7 Millionen $$ umgeschrieben. Zahlt natürlich der Steuerzahler.. 

    Aber zurück zu Servoy: Kein Mensch weiss, was Oracle (als aktueller Besitzer von Sun repektive Java) langfristig machen wird; aber die Chancen, dass sowas wie Java eingestellt würde, sind dann doch deutlich geringer als bei FoxPro.  Und natürlich muß Oracle die Java-Runtime langfristig auf NET portieren, damit Java später mal auf einem irgendwann kommenden "Nur-Net-Windows" laufen wird. Aber innerhalb der Java-Runtime ändert sich für die Client-Apps wiederum nix, das ist das Schöne an dieser Art von "Mehrschicht-Architektur". 

    Bliebe also noch der Punkt "Überlebensfähigkeit von Servoy an sich" auf der Liste, denn mit dem eigentlichen ApplicationServer steht und fällt die Servoy-Welt. Dieser AppServer ist nicht als Einziges nicht als OpenSource verfügbar und somit ein proprietäres Produkt bzw der Wert der Firma Servoy. Bei diversen Gesprächen mit Servoy hatte ich dieses Thema durchdiskutiert. Abgesehen von "Uns gehts gut, wir haben keinerlei Zukunftsprobleme" Versicherungen und den entsprechenden beruhigenden Finanzdaten ist aber auch ganz interessant, dass im (nicht anzunehmenden) Ernstfall die IBM itself höllisch an einer Übernahme interessiert wäre, wenn die Servoy-Jungs keine Lust mehr am Geldverdienen hätten...  Insofern kann man hier nicht wirklich von einer "holländischen Bamperlfirma" sprechen.

    Soweit also meine Gedanken zu deinen Einwänden. Is jetzt doch ein ziemlich langes Geschwurbel geworden, Danke fürs Durchlesen ;)

     


    wOOdy
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  • Montag, 11. April 2011 16:31
     
     

    Hi wOOdy,

     

    :) ja, ist wirklich etwas viel geworden - ich habe aber auch keine andere Argumentation erwartet. Im Kern kann ich Deine Überlegungen auch nachvollziehen, meine Kunden werden ihre Daten eben nicht in eine cloude legen und wollen immer die DB im Haus haben, den Stick in die Tasche stecedn können. Die Preise von XXX sind mir einfach zu sehr der Hammer und so kann Java in allen Browsern mit einem einzigen Klick abgeschaltet werden - dann ist Schuss mit arbeiten. Aber eine Browser unabhängigen Webservice kann ich heute schin mit Fox programmieren und mit etwas Feingefühl auch über Silverlight zum laufen bekommen. Ich für meinen Teil werde noch viele Jahre mit dem Fuchs gute Geschäfte machen können. Parallel werde ich mich in das so verrufene .Net doch einarbeiten (C#) und Teile meiner APP dann StepByStep  in diese aus heutiger sicht Uniquelle legen. Ich habe auch viele Wochen über dieses Thema nachgedacht - ja, man muss eine Unmenge Laufzeitumgebung auf den Rechner heben, aber im OS kommen davon ja auch schon grosse teile mit. Ich möchte keinen APP Server managen - ne, dann bezahkt mir der Kunde den Service nicht und dese Kosten ist mein Kunde schon lange nicht mehr willens zu zahlen. Es ist eben wie im richtigen Leben, die neuen Generationen machen es sowieso ganz andes als wir uns das jemals vorgestellt haben.

    Immer für den Fall, meine Überlegungen funktionieren nicht - dann setz ich ich auf meinen Dampfer und spiele Rentner.Dann gibt es zwar keine neuen Kunden , aber die ich jetzt habe sind jung und dankbar - die behalte ich noch bis ich nicht mehr arbeiten will.

    Liebe Grüsse und weiterhin wieder alles Gute

    Micha

     

    P.S. Wie diese Webservices funktionieren - ich habe keine Benachrichtigung zu Deiner Antwort bekommen :)

  • Dienstag, 12. April 2011 05:50
     
     
    Parallel werde ich mich in das so verrufene .Net doch einarbeiten (C#) und Teile meiner APP

    "verrufen" ?? Bei wem?

    Ist wahrscheinlich so ähnlich wie bei Foxpro. Bei denen, die es nicht kannten, war es entweder wirklich völlig unbekannt oder eben "verrufen". Der Unterschied ist halt, dass es allein in DE mittlerweile mehr .NET Entwickler gibt (Tendenz stark, und Nachfrage noch stärker ansteigend), als es für foxpro vor seinem Ableben weltweit jemals gegeben hat.

  • Dienstag, 12. April 2011 14:32
     
     

    Hallo Micha,

    >> meine Kunden werden ihre Daten eben nicht in eine cloude legen und wollen immer die DB im Haus haben <<
    Und? Dann hat der Kunde den AppServer eben in seiner Firma stehen und hat damit alles im Haus. Stell irgendwo im Netzwerk nen Standard Rechner hin, bzw nimm den Rechner auf dem der Datenbankserver schon läuft, und fertig. (Und nen DB-Server brauchste sowieso, wenn du mit NET anfängst)

    >> und so kann Java in allen Browsern mit einem einzigen Klick abgeschaltet werden <<
    erstens: JAVA ist nicht gleich JAVASCRIPT, das sind zwei komplett unabhängige Sachen.  Zweitens: Ja, du kannst auch die Bilderanzeige im Browser abschalten, dann is auch Schicht im Schacht. Sorry, aber das Argument ist doch Dummfug: Ohne JavaScript-Support im Browser kannste heutzutage keine einzige WebSite mehr vernünftig anzeigen. Der Unterschied zu anderen Web-Apps ist aber hier, dass in Servoy keinerlei Business-Logik im lokalen Browser läuft, das Javascript wird hauptsächlich benötigt, um die JSON und AJAX Funktionen zum Laufen zu albekommen, der Rest läuft am AppServer.  
    Der andere Punkt ist noch: Die SmartClient-Version läuft komplett ohne Browser, einfach als normale Desktop-App, da kannste dann deinen Browser so verstümmeln wie dir lieb ist, das tut deiner Desktop-App nicht weh.

    >> eine Browser unabhängigen Webservice kann ich heute schin mit Fox programmieren << 
    Nur mal so nebenbei: Was haben WebServices mit nem Browser zu tun?

    >> ja, man muss eine Unmenge Laufzeitumgebung auf den Rechner heben,
    >> Ich möchte keinen APP Server managen 

    Mal so als Denkanstoß (denn ich hab genauso über Vor- und Nachteile gegrübelt): Den NET-Kram musst du auf jedem einzelnen ClientRechner installieren und am Laufen halten, und da kann dir dann auch noch jeder Anwender bzw unterschiedliche Hardware/Software reinpfuschen. Den AppServer hast du nur einmal zu pflegen, und der läuft auch in einer kontrollierten Umgebung.

    >> dann bezahkt mir der Kunde den Service nicht <<
    Öhm: aber die Installation und Wartung von x ClientRechnern und DB-Server zahlt er schon?  Da ist irgendwie ein dunkles Loch in deiner Argumentation ;)

    >>  dann setz ich ich auf meinen Dampfer und spiele Rentner
    Super Idee, da bin ich dann gleich mit dabei! Bin sowieso der Meinung, dass Kunden beim Programmieren nur stören... Es würde vollkommen reichen, wenn sie das Geld überweisen, uns aber ansonsten in Ruhe lassen würden... :) :)

     


    wOOdy
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  • Mittwoch, 13. April 2011 10:25
     
     

    :) jo wOOdy so machen wir das ,

     

    "Den NET-Kram musst du auf jedem einzelnen ClientRechner installieren und am Laufen halten, und da kann dir dann auch noch jeder Anwender bzw unterschiedliche Hardware/Software reinpfuschen...."

    Wie du schon geschrieben hast - was hat das Ganze mit Webservices zu tun ? Auch die Diskussion was auf welchem Rechner installiert sein muss hat keine Basis mehr seit das Betriebssystem mit 4 GB daherkommt . Es ist auch ein Irrtum das VFP alleine mit seinen Runtimes läuft - lösch doch mal die c-Bibos vom Rechner etc.

    Im Kern und um es abzukürzen : Fox wird noch ein sehr langes Leben haben - mich wird es wahrscheinlich noch überleben. Klar ist Java eine Umgebung in der man programmieren kann - es gibt aber eben auch noch andere Ansätze die gleichgut sind. Das alles ändert nichts an der Tatsache - xxx ist zu teuer und was Abhängigkeit bedeutet - das weist Du wahrscheinlich heute schon - es wird unter xxx noch viel schlimmer werden.

     

    @tripletwenty TeilnehmermedaillenTeilnehmermedaillenTeilnehmermedaillenTeilnehmermedaillenTeilnehmermedaillen

    Nicht ganz schwierig wenn .Net mehr Programmierer hat als andere - zählen doch alle vb, c#, c++ f# Benutzer dazu. Ich bleibe der Meinung - nur weil die Füchse Entwicklungen geschrieben haben, an denen MS nichts mehr verdient hat - nur deshalb muss Fox sterben. Es gibt heute immer noch keine Umgebung, in der man schneller, produktive, kleinere und flexibelere Geschäftsanwendungen schreiben kann. Das ist Fakt  - und ja, die Expressversionen tragen ihren wesentlichen Teil für die Anzahl der Programmierr bei - gibt es doch immer noch mehr PHP und Java Entwickler als .Net :) .
    Grüsse  @all
  • Mittwoch, 13. April 2011 13:58
     
     
    Es gibt heute immer noch keine Umgebung, in der man schneller, produktive, kleinere und flexibelere Geschäftsanwendungen schreiben kann. Das ist Fakt 

    das ist ein weit verbreiteter Irrtum!!

    Nur weil du dir jetzt im Augenblick nicht vorstellen kannst, mit .NET (oder welcher Umgebung auch immer) eine Anwendung genau so schnell zu entwicklen wie unter foxpro, muss das nicht generell so sein. Das ist nicht einfach so "Fakt".

    Jemand mit mehreren Jahren .NET Erfahrung wird das garantiert andersrum sehen.